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So langsam habe ich mich in vielen Stunden an Fusion 360 herangetastet, aber mir fällt auf, dass ich wesentlich schneller in meinem ACAD bin als in F360! Die zwanghaften Bedingungen machen da die Skizziererei langsam und es fehlt einfach an Freiheiten, gerade wenn man mal schnell viele Linien kreuz und quer zeichnen muss. Ich spreche da von gleichen Skizzen die ich mittlerweile in F360 beherrsche, um beide Systeme miteinander vergleichen zu können.
Keine Frage die visuelle Macht des F360 ist gewaltig und man sieht auch wie das fertige Werk nach dem Bau aussieht usw. Das macht Spaß und jeder der es sieht, auch Laien die sich mit sonstigen 2D Zeichnungen nicht zurecht finden, sehen wie ein Aggregat aussieht bevor es in die Praxis fertig gestellt wird. Aber, es ist in der Handhabung bei schnellen Skizzen x-mal langsamer als wie wenn ich das in ACAD zeichnet.
Wie gesagt ich verstehe warum es diese Abhängigkeiten gibt, was im Grund bei der Parametrik liegt, aber das macht halt der Aufbau jeder etwas komplizierteren 2D Skizze erheblich langsamer. Gerade bei ganz kleinen Abständen wie im Zehntelsbereich, ist man
am Zoomen und machen und verbraucht viel Zeit. Das liegt auch vor allem daran, dass man, wenn der Browser eine gewisse Länge bekommt nur noch am rauf und runter schieben ist, und auch dann da wieder viel Zeit verliert und auch den Überblick. Liege ich falsch, wenn ich davon ausgehe, dass F360 mehr ein visualisierendes CAD ist!? Ich glaube nicht, da das wahrscheinlich die Stärke des F360 ist. Was mich auch stört, sind die dicken Linien welche man weder farbig noch in der Liniendicke verändern kann. Also da hat Autodesk etwas für Designer geschaffen, aber weniger für komplizierte Apparate.
So empfinde ich das jedenfalls und alle Videos und Zeichnungen die ich bisher sah, bestätigen mir das auch. Ich möchte hier nicht schimpfen oder so, weil das nur eine rein sachliche Sichtweise ist, und da ich es gewohnt bin nach 8 Stunden Konstruktion sehr viel auf dem Schirm zu haben.
I. Folgende Fragen bez. nicht logischer Linienvorgänge
trotz, dass es bezugsebene an einem 3D Bauteil angelegt wurde, werden sofern man das Bauteil nicht in 3D darstellt dahinterliegende Punkte erkannt und auch angesprungen. Das sollte eigentlich nicht der Fall sein, wenn man zuvor die Bezugsebene ausgewählt hat!
Frage: warum ist das so? Abhilfe kann ja eine kurze 3D Ansicht schaffen, um die vordere Kante oder die vorderen Punkte zu erwischen, aber das wäre doch ein Fehler oder nicht!?
Frage: warum und wieso ist das so?
II. Hilfslinien können nicht einfach auf einen Klick auf eine Kante oder Punkt erzeugt werden, was beim Konstruieren Schnelligkeit bedeutet. Deshalb muss man umständlich irgendwo eine Linie setzen und dann wieder den Versatz aufrufen. Das bedeutet viele unnötige Klicks oder gibt es da einen schnellen Trick!?
Frage: gibt es hier eine schnelle Funktion die mir noch nicht bekannt ist!?
III. Klicks und Verschieben der Ansicht sind Massenware bei F360 Umständlich ist auch, wenn man eine Bezugsebene wechselt, und diese in der Bildschirmebene liegt, auch Punkte hinter dieser Fläche aktiv sind. Das hat den Nachteil, dass wenn man eine Linie von einem zuvor gesetzten Punkt anklicken will, diesen nicht treffen kann, egal auch wenn man den Fang herausgenommen hat. Es geht nur dann, wenn man das Bauteil etwas neigt, und der direkte auf der gleichen Achsebene liegende Punkt sich gegenüber dem in der Bildschirmebene liegende sich bildlich verschiebt. Dann lässt sich die Linie wieder aufrufen und die vorderen Punkte die in der Bezugsebene liegen anspringen. Das ist doch völlig unlogisch, dass dahinterliegende Punkte aktiv sind, obwohl man sich auf er vorderen Ebene befindet. usw. usw. Das kostet Zeit ohne Ende...
Frage: warum ist das so!?
Gibt es auch hier eine schnelle Lösung?
Peter hat mir mal freundlicherweise ein Video aufgezeichnet in dem er mir anfangs zweigte wie er eine meiner Konstruktionen von der 2D Skizze bis zum 3D Bauteil erstellte, und dafür benötigte er 15 min. Nachdem ich mich nun etwas mehr damit beschäftigte, habe ich diese Konstruktion unterhalb 10 min. geschafft und das war mir am Ende noch zu langsam. Da habe ich die gleiche Konstruktion in meinem ACAD aufgezeichnet und war in 5min fertig. Das liegt wohl daran, dass ich mir alle Freiheitsgrade selber stecken kann und ich alles frei im Raum verschieben kann, ohne wo eine Beziehung abzuschalten usw, und deshalb auch keinerlei Blockaden durch irgendwelche Beziehungen habe. Dabei ist alles genauso maßlich erledigt worden wie in F360, nur eben x-mal schneller. Ihr könnt mich jetzt verteufeln,wenn ihr Lust habt, aber das ist halt so und wie ich eingangs schon schrieb, F360 ist wohl für Designer gestrickt aber weniger für schnelles und effizientes Konstruieren. Ich höre aber gerne andere Meinungen die ihr mir dann aber anhand von komplexen Konstruktionen aufzeigen müsst, damit ich das glaubhaft verinnerlichen kann. Ich schreibe gerne frei raus, das soll aber deshalb nicht als Meckerei verstanden werden.
Gruß Klaus
Gelöst! Gehe zur Lösung