Ich habe die dxf mal in AutoCAD importiert. Wenn ich es richtig verstanden habe, stammt die Datei aus einer Messmaschine (ohne Koordinatensystem). Um mit dieser Skizze weiter zu arbeiten hätte ich folgende Problem:
Die Kontur besteht aus gefühlt 10 000 Scheitelpunkten. Durch – ich nehme mal an – Messungenauigkeiten bei der Maschine sind ist die Kontur nicht sauber. Sie ist an manchen Stellen ungenau.



Die Anzahl der Scheitelpunkte zu verringern ist in Inventor eine Arbeit die echt keinen Spaß macht. Ich würde damit gar nicht erst anfangen. Selbst in AutoCAD wüsste ich nicht wie man das ohne extrem viel Handarbeit hinbekommt. Und dann müssten man auch noch die Fehler korrigieren.
Von daher wäre mein Ansatz, die Kontur in AutoCAD nach zu konstruieren. Je nachdem wieviel mühe du dir gibst, baust du aber auch hier wieder Ungenauigkeiten ein. Jetzt ist die Frage, wie genau muss da ganze sein. Wenn man sich den Zahngrund mit einem 3 Punkte Kreis erstellt kommt für den Ø ein ziemlich krummer Wert raus.

Ich persönlich müsste an dieser Stelle jetzt die richtigen Durchmesser raten. Kommen diese Maße hin? Als ich versucht habe, die dxf in Inventor zu öffnen, hat er bei mir als Einheit Zoll erkannt.
Das symmetrische Ausrichten der Kontur ist auch nur ca. möglich. Durch die Menge an Scheiteilpunkten kannst du nur Raten, welcher der in der Mitte ist. An dieser Stelle würde ich auch wieder eher dazu tendieren, die Zahnflanken nachzukonstruieren. Mit einem Spline mit wenigen Scheitelpunkten oder in Excel mit Hilfe der Evolventen Formel von Wiki die Kurve berechnen und in AutoCAD übertragen. Das geht glaube ich genauer als die vorhandene Kontur zu drehen.
Ich bin der Meinung, wenn man sich beim Nachkonstruieren mühe gibt, liegen die Abweichungen unter den Fertigungstoleranzen.
Kannst du mir, bzw. dir selbst ein Fragen beantworten?
Wo kommt das Zahnrad her, welches du abgetastet hast? Ist es defekt und du brauchst Ersatz?
Heißt das du willst ein neues fertigen lassen? Ist für die Fertigung ein 3D Modell erforderlich? Wird es Aditiv gefertigt? Wenn es durch spannende Bearbeitung erstellt wird, brauchst du kein 3 D Modell.
Was ist an dem Zahnrad nicht nach Norm? Für mich sieht es auf den ersten Blick nach einem Zahnrad mit einer Evolvente aus. Ist es nicht nach Norm, weil es eine Profilverschiebung hat? Hat es keine Evolvente?
Oder beutet „nicht nach Norm“, der Modul tanzt aus der Normreihe? Dann wird entweder das Werkzeug brutal teuer oder du musst es Aditiv fertigen (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass stabile Zahnräder heute gedruckt werden können). Dann kannst du es aber wieder viel besser Konstruieren.
Im Anhang findest du die Datei, in der ich das Zahnrad nach bestem Wissen und Gewissen mittig ausgerichtet habe. Aber hier sind schon eine Menge Fehler drin. Das sieht man zum Beispiel an den Durchmessern der beiden Kreise die mit dem 3 Punkte befehle erzeugt habe.

Ob dir das genau genug ist, muss du entscheiden. Meiner Meinung nach, wird aber es aber nicht viel besser werden, egal wieviel mühe man sich gibt. Vondaher sollte ordentlich nachkonsturieren, schon besser sein.