Fehler in Inventor bei Extrusion nach Volumenkörpererstellung mit "Formen"

Fehler in Inventor bei Extrusion nach Volumenkörpererstellung mit "Formen"

Anonymous
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Fehler in Inventor bei Extrusion nach Volumenkörpererstellung mit "Formen"

Anonymous
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Liebe Inventor-Community,

 

sooo kurz vor dem Ziel: und dann klappt die negative Extrusion in einem aus Flächen generierten Volumenkörper nicht.

Wir haben die beiden folgenden Varianten der Volumenkörper-Erstellung ausprobiert:

  • Formen
  • Heften

 

In beiden Fällen schlägt die Extrusion mit folgender Fehlermeldung fehl:

 

 

Durch die versuchte boolesche Operation wurden keine sinnvollen Ergebnisse generiert. Verwenden Sie andere Eingaben.

 

 

 

Bei dem Profil zur Extrusion handelt es sich um eine Kontur eines Grundrisses, die aus einem Interpolations- in einen Kontrollscheitelpunktspline konvertiert wurde. Das Foto verdeutlicht das:

Versuch einer negativen Extrusion in einen Volumenkörper erzeugt eine FehlermeldungVersuch einer negativen Extrusion in einen Volumenkörper erzeugt eine Fehlermeldung

Wir glauben jedoch mehr, dass es andere Gründe sind, die zu dem Problem führen. Etwa weil die Volumenkörpererzeugung nicht wasserdicht erstellt wurde? 🤔

 

Habt Ihr noch eine Idee, was die Ursache sein könnte? Bzw. einen Tipp, wie sich das Problem - am Besten ohne vieeel Änderungen - lösen lässt?

Damit Ihr Euch ein besseres Bild machen könnt, findet sich das Modell hier!

 

 

 

 

 

 

@Anonymous Der Beitragstitel wurde von @michele.mk zur besseren Auffindbarkeit bearbeitet. Originaltitel: Extrusion nach Volumenkörpererstellung mit "Formen" oder "Heften" liefert Fehler

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Nachricht 2 von 18

Anonymous
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Wir glauben, das Problem identifiziert zu haben:

  • vor der Volumenkörpererstellung wird mit Hilfe des Features "Umgrenzungsfläche" und einer Tangentialbedingung eine Abrundung zwischen der Stirnfläche und den tangential verlaufenden Erhebungen zur Bodenfläche erstellt (optional auch unter Zuhilfenahme des Parameters "Führungsschienen": mit dem Ziel eine passgenauere Abrundung der von Inventor Umgrenzungsfläche zu erreichen)
  • die Flächenerstellung von Inventor verläuft jedoch - vor allem an den Stirnseiten - nicht bündig mit der Bodenfläche. Sprich die generierte Fläche ist nicht wasserdicht
  • zwar klappt die Volumenkörpererstellung im Anschluss noch, nicht jedoch die negative Extrusion auf Basis der Bodenfläche nach innen

Das folgende Foto zeigt diese Lücken ganz gut:

Undicht generierte Umgrenzungsfläche verhindert negative Extrusion der Bodenfläche in den Volumenkörper hineinUndicht generierte Umgrenzungsfläche verhindert negative Extrusion der Bodenfläche in den Volumenkörper hinein

 

Fazit: es bleibt wohl nur die Suche nach einer weiteren Alternative die Abrundung zwischen Stirn- und Bodenfläche noch passgenauer und wasserdichter hinzubekommen.

Oder seht Ihr noch Alternativen?

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Nachricht 3 von 18

j.palmeL29YX
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Bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dein Anliegen richtig verstanden habe. (Deine "Formen" und "Heften" Versuche irritieren mich etwas. Damit macht man aus Flächen einen Volumenkörper. Aber den hast Du ja schon  ... (?) )

 

Hab im Anhang mal was hochgeladen ... 

Jürgen Palme
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Nachricht 4 von 18

Anonymous
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Du hast unser Anliegen voll und ganz verstanden 🙂  Genau die Grundfläche soll negativ extrudiert werden. In Deinem Fall gelingt das - bei genauerer Betrachtung aber mit deutlichen Ausfransungen.

 

Hilft Dir das für eine noch bessere Lösung weiter?

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Nachricht 5 von 18

j.palmeL29YX
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@Anonymous wrote:

 bei genauerer Betrachtung aber mit deutlichen Ausfransungen.

 


 

Zeig mal bitte wo. Mit einer (zugegeben flüchtigen) Zebra-Analyse konnte ich nichts auffälliges entdecken. 

Bist du dir sicher, daß es "Unschönheiten" am Modell und nicht nur visuelle (Darstellungs-)Ungenauigkeiten sind? 

 

 

Jürgen Palme
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Nachricht 6 von 18

j.palmeL29YX
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In der Zwischenzeit mal noch ein anderer Versuch ... 

 

 

Jürgen Palme
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Nachricht 7 von 18

j.palmeL29YX
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Übrigens - ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber bei etwas näherer Betrachtung habe ich noch einen wie ich denke nicht beabsichtigten "Buckel" entdeckt. Vermutlich habt ihr ihn aber selbst schon gesehen und könnt damit leben.  

 

Bin schon still und auch weg ... 

 

Jürgen

Jürgen Palme
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Nachricht 8 von 18

Anonymous
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Beim Blick auf Deinen letzten guten Vorschlag finden wir an den folgenden Stellen augenscheinlich Ausfransungen:

Extrusionsungenauigkeiten oder die Ursache einer nicht gut genug generierten Umgrenzungsfläche in Inventor?Extrusionsungenauigkeiten oder die Ursache einer nicht gut genug generierten Umgrenzungsfläche in Inventor?Obige Perspektive mit einer Zebraanalyse betrachtetObige Perspektive mit einer Zebraanalyse betrachtet

Und das ist genau die Stelle, die Du auch in Deinem Video/Screencast zeigst und dabei von Buckel sprichst. Wir glauben seeehr, dass es die ungenaue und nicht wasserdichte generierte Umgrenzungsfläche ist, die wir für die Abrundung unten angewendet haben.

 

Aus meiner Perspektive müssten wir einen robusteren Weg zur Generierung der Abrundung zw. Stirnkante und Boden finden um die negative Extrusion sauber anwenden zu können.

Nachricht 9 von 18

Anonymous
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Wir hätten eine Idee, die untere Umgrenzungsfläche schöner und "buckelfreier" zu gestalten. Ein Versuch ist es Wert. Allerdings müssten wir dazu die grüne Kante nur zur Hälfte auswählen können.

 

Doch genau das gelingt nicht - und das obwohl die lange grüne Kante aus zwei 40mm langen Teilkanten mit Abhängigkeit GLEICH besteht (siehe auch Skizze "Absenkung Stirn").

 

Warum uns Inventor nur das Angebot einer Kante im Dialog "Umgrenzungsfläche" macht, ist uns schleierhaft.

Versteht Ihr das?

 

Kantenauswahl im Dialog "Umgrenzungsfläche" erlaubt nicht das Fangen der hälftigen hier grün dargestellten TeilkanteKantenauswahl im Dialog "Umgrenzungsfläche" erlaubt nicht das Fangen der hälftigen hier grün dargestellten Teilkante

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Nachricht 10 von 18

j.palmeL29YX
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@Anonymous wrote:

Beim Blick auf Deinen letzten guten Vorschlag finden wir an den folgenden Stellen augenscheinlich Ausfransungen:


 

Diese - ich nenne es jetzt mal - "Unschönheit" ist aber schon in dem von dir im Eingangspost verlinkten Modell (2 mal) vorhanden (s. Anhang). Hat also nichts mit der jetzt anzubringenden (und mißlingenden) Extrusion zu tun. 

Ins Grobe gedacht (kann jetzt nicht testen, muß gleich weg): Um den betreffenden Bereich herum eine 3D-Skizze aufprägen, das Flächenstück mit dem Buckel ausschneiden und das entstehende Loch mit Umgrenzungsfläche wieder verschließen. Keine Ahnung ob das klappt und falls ja auch was bringt ...

 

 

 

Jürgen Palme
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Nachricht 11 von 18

Anonymous
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Schau Dir bitte nochmal unsere Idee hier an.

 

Dann könnten wir auf das Ausschneiden und wieder Auffüllen der problematischen Fläche ggf. verzichten 🙂

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Nachricht 12 von 18

j.palmeL29YX
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@Anonymous wrote:

Schau Dir bitte nochmal unsere Idee hier an.

 

Dann könnten wir auf das Ausschneiden und wieder Auffüllen der problematischen Fläche ggf. verzichten 🙂


 

Ja, wir sind uns also einig, daß die im angehängten Bild markierte Fläche noch nicht optimal ist. Ob Du da nun irgendwie dranrumeditierst oder komplett löschst und noch mal völlig neu erstellst - da halte ich mich jetzt raus. Habe die Entwicklungsgeschichte dieses Teiles in der letzen Zeit nicht mehr verfolgt und weiß nicht, welche Wege Du schon gegangen, wieder verworfen, neu gegangen usw. bist. Ich würde vermutlich nur Eulen nach Athen tragen, hoffe und wünsche Dir aber, daß Du doch noch ein Weg findest.  

 

Wenn Du dann die unschöne Verwölbung vllt. doch irgendwie webekommen haben wirst, >>hier<< noch ein Vorschlag, wie man das mit der negativen Extrusion auch machen könnte:

- untere ebene Fläche löschen (Bauteil wird zum Flächenkörper)

- Flächenkante um den Betrag 5 als Fläche extrudieren

- obere Kanten der neu entstandenen Extrusionsflächen (das sind zwei) zum Erstellen eines "Deckels" nutzen (Patch) 

- alle Flächen heften (Bauteil wird wieder zum Solid). 

 

Viel Erfolg

Jürgen Palme
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Nachricht 13 von 18

Anonymous
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Der Vollständigkeit halber noch unsere Ergebnisanalyse, zu meinem Kommentar hier und der Frage, warum wir beim Versuch einer alternativen Flächenerstellung mit Hilfe einer "Umgrenzungsfläche" zw. Stirnunterkante und Boden nur die gesamte Kantenlänge nicht jedoch nur eine Hälfte fangen können:

 

  • die Kante wird durch Schnitt zweier Flächen in Verbindung mit den Features "Trennen" und "Fläche löschen" von Inventor automatisch erstellt
  • besitzen die Grundkonturen, aus denen die miteinander zu schneidenden Flächen erstellt werden, in Schnittkurve nicht gemeinsame Punkte (hier: beim Spline die Mittelpunkte, bei der Stirnober- bzw. -unterkante die Mitte als "Spiegelachse") wird die durch Inventor erzeugte Kante augenscheinlich auch nicht "getrennt" berechnet und separat fangbar

Dieser Umstand führt dazu, dass die Umgrenzungskontur für die alternative Flächenberechnung zw. Stirnunterkante und Boden nicht fortlaufend abgeschlossen werden kann, wie hier bildlich dargestellt:

Kantenerstellung durch Inventor und ihre VoraussetzungenKantenerstellung durch Inventor und ihre Voraussetzungen

Wir hoffen @j.palmeL29YX kann uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen bzw. einen Rat geben: lässt sich dieser Umstand im Nachgang noch korrigeren, ohne dass das gesamte Modell mit dem geteiltem Spline in der Grundrisskontur neu aufgebaut werden muss?

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j.palmeL29YX
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Ich verfolge ja einen anderen Denkansatz. 

Nur mal so als Idee - s. Anhang. 

Jürgen Palme
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Nachricht 15 von 18

Anonymous
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Hallo @j.palmeL29YX,

 

das sieht auf den ersten Blick beeindruckend aus - woow 👏👍. Wir haben gut verstanden und nachvollziehen können wie Du die unförmigen Auswölbungen reduzierst.

 

Um Dein Verfahren auch mit unserem Ansatz zu vergleichen, stellen wir unsere - auch in diesem Thread aufgetretene - Frage nochmals separat hier an die Community. Auch weil die Problematik nicht direkt im Zusammenhang mit der hier initial angesprochenen Fragestellung steht.

Am Ende werden wir uns für die Möglichkeit entscheiden, die uns das Beste Gesamtergebnis liefert. Und Deine Option und Idee steht gaaaanz weit oben 😀

Ich hoffe, für Dich okay.

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j.palmeL29YX
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@Anonymous wrote:

 Allerdings müssten wir dazu die grüne Kante nur zur Hälfte auswählen können.

 

Doch genau das gelingt nicht


 

Was passiert, wenn ihr die Euch interessierende Hälfte der grünen Kante als (Anpassungs-)Spline über ein paar Punkte noch mal neu drüberzeichnet ? Sollte die grüne Kante dabei nicht exakt widergespiegelt werden (womit zu rechnen ist) - das anschließende Heften kann ja geringfügige Abweichungen (Lücken) kompensieren. 

 

 

 

Jürgen Palme
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Nachricht 17 von 18

Anonymous
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Hallo @j.palmeL29YX,

 

wir fanden Deinen Lösungsvorschlag zur in diesem Thread initiierten und später in einer separaten Community-Anfrage fortgeführten Frage vieeel besser 😀 

 

Nochmals DANKE für Deine hilfreiche Antwort dort - denn damit ließ sich eine noch bessere und robustere Flächen- und Volumenkörperberechnung erreichen. Hintergrund: in Deinem letzten Modell haben wir in der Bodenregion noch Unregelmäßigkeiten entdeckt, die wir gerne noch loswerden wollten. Siehe Photos hier:

 

Sichtbare Unebenheiten li. Seite (von vorne)Sichtbare Unebenheiten li. Seite (von vorne)Sichtbare Unebenheiten re. Seite (von vorne)Sichtbare Unebenheiten re. Seite (von vorne)

Der jetzige Ansatz verfolgt für die Abrundung zwischen Stirnunterkante und Boden den Ansatz quadrantenweise vorzugehen und zuerst Flächenextrusionen an den Außenkanten des Quadranten zu erstellen um abschließend eine mit Tangentenbedingung erstellte Umgrenzungsfläche einzupassen.

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j.palmeL29YX
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@Anonymous wrote:

in Deinem letzten Modell haben wir in der Bodenregion noch Unregelmäßigkeiten entdeckt, die wir gerne noch loswerden wollten.


 

Wenn du auf 1 oder 2 Hundertstel in der Höhe verzichten kannst: 

Ich habe eine Arbeitsebene 0.02 über der XY-Ebene erstellt und das ganze Gewurschtle unter dieser Ebene >>einfach weggeschnitten<< . Mußt mal testen, ob 0.01 auch schon genügen würde. (Oder ihr schneidet nur alles unter der XY-Ebene weg. Dann bleiben aber ein paar Schrammen im Hundetstelbereich auf der Unterseite).

Ob sich dadurch nun wieder wo anders neue "Defekte" auftun ... ? 

 

 

Jürgen Palme
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