Unsupported geometry for 2D Open Pocket detection

Unsupported geometry for 2D Open Pocket detection

Schranzer
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Unsupported geometry for 2D Open Pocket detection

Schranzer
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Hallo alle zusammen,

 

ich beschäftige mich erst seid einiger Zeit mit Fusion und habe noch nicht so viel Erfahrung damit. Deswegen schreibe ich jetzt hier, weil ich einfach nicht weiter komme und Hilfe benötige!

Ich habe einen Kühlkörper entworfen für einen LED-Ring. Jetzt wollte ich die 2D-Tasche generieren aber jedes mal kommt die Fehlermeldung Unsupported geometry for 2D Open Pocket detection

Ich finde die Ursache für den Fehler einfach nicht und im Netz habe ich auch nicht wirklich was gefunden.

Könnt ihr mir Helfen?

 

LED-Kühlkörper.PNG

 

Im Anhang habe ich noch die Datei eingefügt!

 

 

Gruß Steffen

 

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Nachricht 2 von 17

mango.freund
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hallo @Schranzer  --- soweit ich es verstehe solltest du versuchen diesen job anders zu definieren.

die fehlermeldung ist eindeutig -- fusion unterstuetzt deine auswahl nicht. vielleicht musst du jede kontur einzeln definieren oder dein rohteilmodel aendern in bezug auf die aussen/innen -kontur damit es eben keine offenen tasche ist. lg mango

 

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Nachricht 3 von 17

mango.freund
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Screenshot 2021-05-08 161126.jpg

 

also da steht das du eine begrenzung brauchst. die kannst du ja dann als letztes wegfraesen.  mango

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Nachricht 4 von 17

rewedesk
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@Schranzer  schrieb:

... Jetzt wollte ich die 2D-Tasche generieren aber jedes mal kommt die Fehlermeldung Unsupported geometry for 2D Open Pocket detection

Ich finde die Ursache für den Fehler einfach nicht und im Netz habe ich auch nicht wirklich was gefunden.

Könnt ihr mir Helfen?

...

Du könntest im  F360 CAM Forum fragen, warum diese Geometrie nicht akzeptiert wird, oder das Ganze einfach mit einem 3D AC Job realisieren. Aber auch das geht standardmäßig nicht mit deinem 2mm. Ich habe es mal mit einem 1.5mm gemacht:

 

2021-05-08_18-33-25.png

Gruß

Reiner

 

 

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Nachricht 5 von 17

rewedesk
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Nachtrag

 

Wenn du derartige Probleme analysieren willst, nimmst du dir am besten eine simple Geometrie vor, die deine Geometrie abstrakt beschreibt. z.B. so:

 

image.png

Die Tasche wird also durch 2 Ketten begrenzt, wobei die Pfeilrichtung des roten Pfeils jeweils angibt, ob links oder rechts deiner gewählten Kontur gefräst werden soll. Wenn du auf diesen Pfeil klickst kehrt sich der Pfeil um und die jeweilige zu fräsende Fläche wird in blau dargestellt. 

Da du in deiner Geometrie zig solcher Zylinder hast, mußt du die jeweils als eigene Kette markieren.

 

Bei einer einfachen Geometrie reicht es i.d.R. auch die Fläche zu markieren, wobei Fusion die auszusparenden Elemente automatisch erkennt.

 

2021-05-08_19-24-02.png

Ich habe aber festgestellt, dass das häufig nicht mehr der Fall ist, wenn die Geometrie komplexer wird. Zuweilen ist es dann extrem schwierig die Ursache zu finden.

Weit einfacher ist es die 3D-AC-Jobs zu verwenden. Die sind von Haus aus dafür ausgelegt einen Körper komplett auszufräsen, falls man (z.B. über die Rohteilkontur) keine Begrenzung gesetzt hat,

Bei einem 3D AC-Job könntest du dir auch die beiden Kontur-Jobs sparen, weil ja der Körper ohnehin komplett ausgefräst wird.

Du mußt lediglich beachten, dass die AC-Jobs Schrupp-Jobs sind. Also üblicherweise läßt man da etwas Rohteilaufmaß und schickt einen Schlichtgang hinterher.

 

Gruß Reiner

 

 

 

 

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Nachricht 6 von 17

rewedesk
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So wie in meinem letzten Post (Variante 1) beschrieben würdest du es auch mit deiner Geometrie hinbekommen. Musst allerdings die untere Kontur jedes einzelnen Zylinders anklicken. Hab das hier mal exemplarisch für 5 Zylinder gemacht.

 

2021-05-08_22-35-46.png

 

Gruß

Reiner

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Nachricht 7 von 17

Schranzer
Enthusiast
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Guten Morgen alle zusammen,

 

erstmal vielen Dank für eure schnellen Antworten!

 

mango:

Ich habe mal den inneren Kreis extruiert, dann hat es funktioniert. Allerdings bekomme ich dann die inneren Zylinder nicht mehr vollständig gefräst. Deswegen werde ich zum 3D AC Job wechseln (danke für den Hinweiß, Reiner).

 

Reiner:

Dann nehme ich lieber den 3D AC Job! Das dauert sonst ewig bis ich da alle Zylinder angeklickt habe.

 

Jetzt frage ich mich aber, ob der Fräsvorgang nicht schneller geht, wenn ich statt Zylindern Rechtecke nehme?!?

Muss ich heute Abend ausprobieren. Schade das Fusion nicht vollständig auf meine GraKa zugreift zum berechnen 😞

Liegt wahrscheinlich daran, dass es keine Quadro ist...

 

 

Gruß

 

Steffen

 

 

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Nachricht 8 von 17

mango.freund
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Hallo @Schranzer , schoen, dass es nun klappt.

eines ist mir aber unverstaendlich.

Kuehlrippen sollten eine moeglichst grosse oberflaeche haben die waerme abstrahlen kann.

waeren da nicht umlaufende ringe besser? zudem sind diese kleinen stengel leicht zu brechen und durch die unterbrochene unterseite bietest du geradezu an dass sich dein kuehlkoerper verformen will - muss.

umlaufende ringe wuerden alle diese probleme ausschliessen und dein arbeitsprozess ist auch um ein vielfaches einfacher. --- ist nur so ein gedanke.

 

lg mango

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Nachricht 9 von 17

rewedesk
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@Schranzer  schrieb:

...

Jetzt frage ich mich aber, ob der Fräsvorgang nicht schneller geht, wenn ich statt Zylindern Rechtecke nehme?!?

Bei der AC Strategie könnte ich mir vorstellen, dass der Unterschied eher gering ausfällt, weil die keine Nutfahrten zuläßt..

Bei einer klassischen Taschenstategie könnte das um einiges schneller sein.

 


@Schranzer  schrieb:

... Muss ich heute Abend ausprobieren. Schade das Fusion nicht vollständig auf meine GraKa zugreift zum berechnen 

Liegt wahrscheinlich daran, dass es keine Quadro ist...

...

Ja, das berechnen der AC Strategien kann schon dauern. Eine Gesetzmäßigkeit konnte ich da auch noch nicht entdecken. Ärgerlich in diesem Zusammenhang, dass Fusion bei allen möglichen Änderungen den Job neu berechnen will, meistens schon beim Neuladen des Projektes. Deshalb erstelle ich meist gleich den G-Code und sperre den Job dann. Da muss man allerdings wieder verdammt aufpassen, dass sich wirklich nichts gravierendes geändert hat. Speziell im Zusammenhang mit Restmachining kann das gefährlich werden.

 

Gruß

Reiner 

 

P.S. Ach ja, und eines ist mir noch aufgefallen. Dein äußerer Konturjob fräst innen. Der sollte sicher außen fräsen. Falls das so ist, klicke einfach bei der Jobkontor auf den roten Pfeil.

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Nachricht 10 von 17

g-andresen
Consultant
Consultant

Hallo,


@Schranzer wrote:

Schade das Fusion nicht vollständig auf meine GraKa zugreift zum berechnen 😞

Liegt wahrscheinlich daran, dass es keine Quadro ist...

 


1. Die Berechnungen werden von der CPU übernommen (1 Kern!! > Ausnahme : lokales Rendern)

2. Fusion ist vorwiegend auf Direct X ausgerichtet > Quadro = Open GL optimiert

 

Gruß

günther

Nachricht 11 von 17

Schranzer
Enthusiast
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Das liegt wahrscheinlich daran, dass du dich da besser auskennst als ich 😅

Ich werde das ganze mal mit Ringen machen. Ich freue mich über jeden Vorschlag der den Prozess verkürzt! (9h - 15h Bearbeitungszeit ist schon rech lang...)

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Nachricht 12 von 17

Schranzer
Enthusiast
Enthusiast

rewedesk:

Das habe ich mittlerweile behoben! Ich habe mich da auch wieder ewig beschäftigt bis ich bei Youtube ein Video gefunden habe, wo das erklärt wird, wie ich das festlegen kann. Das wollte ich eigentlich als nächstes Fragen aber ich wollte erst das Problem mit der Tasche gelöst haben.

 

 

Gruß

 

Steffen

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Nachricht 13 von 17

rewedesk
Advisor
Advisor

@Schranzer  schrieb:

...Ich freue mich über jeden Vorschlag der den Prozess verkürzt! (9h - 15h Bearbeitungszeit ist schon rech lang...)..


Mein AC-Job Beispiel sollte natürlich nur den prinzipiellen Weg aufzeigen. Da habe ich keinerlei Optimierungen vorgenommen.

Was du da machen kannst hängt natürlich in erster Linie von deinen Gegebenheiten (Maschine/Werkzeug etc) ab.

Wie du speziell bei AC Jobs optimieren kannst, kannst du hier ganz gut sehen:

Fusion 360 Adaptive CAM Toolpath - How to Speed Up Calculation Time! 

Und dann stellt sich natürlich zu recht die Frage, ist dein Design optimal? Falls du da ganz tief einsteigen willst, in Fusion gibt es ja wohl auch eine Thermal Simulation.

 

Gruß

Reiner

Reiner 

 

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Nachricht 14 von 17

g-andresen
Consultant
Consultant

Hallo,

Wenn du unbedingt an dem Design festhalten willst, ändere die Strategie.

Zur Reduzierung der Bearbeitungszeit  bohre Löcher und stecke die Stifte ein.

So vermeidest du vorprogrammierten Bruch von Fräsern und Stiften.

Eine weiteres Fragezeichen steht für mich beim Fräser (Schneidenlänge 3mm!) für eine Frästiefe von 7 mm ?

 

Gruß

günther

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Nachricht 15 von 17

rewedesk
Advisor
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@g-andresen  schrieb:

...

Zur Reduzierung der Bearbeitungszeit  bohre Löcher und stecke die Stifte ein.

So vermeidest du vorprogrammierten Bruch von Fräsern und Stiften...


Klingt erstmal gut! Aber ob das im Sinne der Kühlleistung ist bei so vielen Thermalübergängen bezweifle ich erst mal. Will aber betonen, das ich da kein ausgewiesener Experte bin;-)

Allerdings hat das Bohren von Löcher durchaus entscheidendes Potential. Und zwar in Kombination mit Restmachining. Du bohrst Löcher zwischen den Stegen und fräst dann mit AC und Restmachining den Rest weg. Das sollte erheblich schneller gehen, du schonst deinen Fräser und sparst das Einfahren per Helix.

 

Gruß

Reiner

 

 

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Nachricht 16 von 17

Schranzer
Enthusiast
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Ja, mit dem Bruch sagst du was! Ich habe am Sonntag 3 Fräser abgerochen... Ich muss mit dem Vorschub noch weiter runter gehen.
Wo hast du das denn mit den 3mm gelesen? In haben in den Werkzeugen einen Fräser mit 10mm Scheidelänge eingetragen.


Gruß

Steffen
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Nachricht 17 von 17

g-andresen
Consultant
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Akzeptierte Lösung

Hallo,


@Schranzer wrote:
Wo hast du das denn mit den 3mm gelesen? In haben in den Werkzeugen einen Fräser mit 10mm Scheidelänge eingetragen.


Stimmt, da hatte ich nicht das Original sondern eine der anderen Versionen vor mir.

Trotzdem würde ich das Bruchrisiko nicht eingehen, zumal der Abstand zwischen den Stiften 2,2 mm bei einem Fräserdurchmesser von 2 mm beträgt.

Wenn du die Stifte anfast, sitzen sie mit vernünftiger Flankenpressung in den Bohrungen.

 

Gruß

günther

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