Performance Probleme beim Konstruieren und Komponenten verknüpfen.

Performance Probleme beim Konstruieren und Komponenten verknüpfen.

Marvin.Carbuhn
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Performance Probleme beim Konstruieren und Komponenten verknüpfen.

Marvin.Carbuhn
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Hallo Fusion 360 Community,

 

ich arbeite jetzt seit ca. 4 Monaten mit Fusion 360 an einem privaten Projekt zusammen mit einen Freund der die Elektronik mit Eagle erstellt und mittlerweile bin ich bzw. sind wir relativ frustriert über die Performance von Fusion da es oft zu langen Wartezeiten und zu häufigen Abstürzen (meine Absturzmeldungen werden sicherlich schon vom Server, aufgrund der Häufigkeit, als Spam abgelegt) schon bei kleinen nachträglichen Änderungen (z.B. Durchmesser von Löchern/Bohrungen oder Abständen dieser) in 2D-Konstruktionen kommt. Das Laden der gesamten Konstruktion wird oftmals auch mit einem Absturz oder zumindest mit einer sehr langen Wartezeit quittiert. Das aktuillieseren der Gesamtkonstruktion wird dann noch zu einem größerem Pokerspiel. 

 

Sicherlich macht das Zusammenspiel mit Eagle es nicht umbedingt einfacher aber leider treten die Probleme auch in Konstruktionen auf in denen Eagle nicht mitwirkt, wie z.B. einfache Gehäuseteile. 

 

Bisweilen habe ich alle ratschläge zu Performance Problem aus diesem und dem englischen sprachigen Forum befolgt, aber leider konnten die Problem nicht weiter eingedämmt werden. Leider hat die Anschaffung eines Leistungsstärkeren MacBooks Pro´s auch keine Verbesserung gebracht (CPU Auslastung liegt bei ca. 30-35% im Warte- /Absturzfall).

 

Auch glaube nicht das es an der Größe des Projekt liegt, das es in dem Projekt um einen kleinen Audio Compressor geht und ich bereits ganz andere Machwerke bei Fusion bestaunen konnte. 

 

Vielleicht sind meine Arbeitsabläufe auch durch meine Arbeit mit Solidworks (4 Jahre) im Beruf und Vektorworks (3 Jahre) im Studium für Fusion versaut und ich baue immer wieder Fehler ein, die das ganze Konstrukt zusammenstürzen lässt. 

 

Ich bitte um Hilfen und freue mich auf Rückmeldungen.

 

Beste Grüße

Marvin

 

 

 

 

 

 

 

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Nachricht 2 von 29

wersy
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Ähnliches muss ich leider auch öfter feststellen. 

Windows 8.1 auf i7 Notebook.

 

Grüsse Michael 

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Nachricht 3 von 29

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Marvin.Carbuhn schrieb:

Vielleicht sind meine Arbeitsabläufe auch durch meine Arbeit mit Solidworks (4 Jahre) im Beruf und Vektorworks (3 Jahre) im Studium für Fusion versaut und ich baue immer wieder Fehler ein, die das ganze Konstrukt zusammenstürzen lässt.


Hallo Marvin,

 

kann sein, muß aber nicht. Du müsstest uns hier die Datei zur Verfügung stellen. Ohne Datei ist eine Beurteilung schwierig. 

Gruß

Manfred

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Nachricht 4 von 29

Marvin.Carbuhn
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Hallo Manfred,

 

ich kann dich gerne zu dem Projekt einmal einladen damit du dir einen Überblick verschaffen kannst und auf Fehler suche begeben kannst wenn du das möchtest. 

 

Beste Grüße

Marvin

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Nachricht 5 von 29

Anonymous
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Hallo Marvin,

gerne. Habe Dir eine pm (private message) geschickt.

Gruß

Manfred

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Nachricht 6 von 29

Marvin.Carbuhn
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Hallo Manfred,

 

Danke. Ist angekommen.

 

Beste Grüße 

Marvin

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Nachricht 7 von 29

FusionChris
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Hallo @Marvin.Carbuhn,

 

ich arbeite selber öfter an sehr großen Baugruppen mit um die 2.000 Körpern und Komponenten und leider bricht auch bei mir die Performance irgendwann ein. Ein generelles Problem stellt die Grafikkarte dar. Hier muss Autodesk noch ein wenig nachbessern, damit z.B Gamingkarten besser genutzt werden. Die CPU wird schon recht gut ausgeschöpft, da Fusion anders als andere CAD-Tools alle Kerne miteinbezieht. 

Wenn du sagst, dass du alle Tipps zur Performance bereits probiert hast, welche sind das genau? Zum einen stellen komplexe Skizzen und eine große Anzahl dieser ein Problem dar. Demnach lieber die runde Annordnung eines Lochkreises nicht in der SKizze sondern im Modellierbereich anwenden.

Weiter kannst du den Konstruktionsverlauf deaktivieren, da die Timeline natürlich auch Leistung schluckt.

Ein allgemeiner Tipp ist mal zu schauen welche Programme sonst noch Leistung verbrauchen. Ich muss z.B. seit einiger Zeit feststellen, dass Kaspersky und Firefox in Kombination oder auch nur jedes für sich ca 30% RAM und noch mehr CPU zwischenzeitlich verbrauchen und somit werden beide von mir deaktiviert wenn es an große Baugruppen geht.

 

Natürlicch sind irgendwo Grenzen und dann musst du dir überlegen dein Modell in einzelne Baugruppen zu splitten. Damit steigt die Performance enorm und du fügst es in einer Baugruppe wieder zusammen, an welcher du nicht mehr groß an de Geometrien arbeitest.

 

Irgendwelche Fehler, welche aus dem Löschen von Befehlen etc. herrühren tun natürlich auch ihr Übriges.

 

Habt ihr denn auch mal den Cache von Fusion geleert? Das bewirkt zwar auch keine Wunder aber alles in Summe ermöglicht ein besseres Arbeiten.

 

Ansonsten schaue ich auch gerne mal rein.

 

Liebe Grüße

 

Chris



Christopher Derdak, B. Eng.
Autodesk Certified Instructor DACH
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Nachricht 8 von 29

TrippyLighting
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ChristopherDerdak schrieb:

Ein generelles Problem stellt die Grafikkarte dar. Hier muss Autodesk noch ein wenig nachbessern, damit z.B Gamingkarten besser genutzt werden. Die CPU wird schon recht gut ausgeschöpft, da Fusion anders als andere CAD-Tools alle Kerne miteinbezieht. 

 

 

Fusion 360 macht bei 1000 und mehr Komponenten ziemlich schnell schlapp. Dies ist Autodesk auch schon lange bekannt und ist im US Forum mehrfach auch von AD Mitarbeitern bestätigt worden. Einige von diesen Mitarbeitern kenne ich persönlich. Ich bin Mitglied des Fusion 360 Customer Advisory Boards gewesen und mehrfach in die Zentrale nach Oregon gereist um dort an Meetings teilzunehmen.

 

Es gibt zwar einige Wege den Performance Einbruch zum verzögern, aber dies hilft nur temporär.

 

Leider hat sich Autodesk trots vehementem Widerspruch und wiederholtem Drängen von eine von einer Hand voll von Autodesk Expert Elites ( mich beinhaltend!) nicht dazu bewegen können am Kern des Problems zu arbeiten und fleissig neue Module wie z.B. den vollkommen fehlgeleiteten Mesh workspace oder Simulation hinzugefügt.

 

Jetzt zum Kern deine Aussage dass die CPU gut ausgelastet ist. Das ist vollkommen falsch und auch einfach zu beobachten. Ich habe does ausgiebig getan, da man ja viel Zeit hat den Task Manger (Windows) oder den Activity Monitor (macOS) zu starten wenn Fusion 360 sich bei komplexeren Problemen mal wider in den Dornröschenschlaf legt!
Der Grund dafür is der veraltete Geometric Modeling Kernel den Fusion 360 sich mit Autodesk Inventor teilt! Beide Programme benutzen den ASM (Autodesk Shape Manager). Dies ist ein Fork von version 7 des ACIS Kernels der damals zusammen mit Dassault Systems entwickelt wurde. Es gibt da interessante historische Details.

 

Alles was mit Geometrie Erstellung  zu tun hat wird vom ASM abgearbeitet. Multithreading wird nur wenig benutzt, Hyperthreading (ausnutzen der virtuellen Kerne von z.B. i7 Prozessoren) überhaupt nicht. Die meissten Geometrie Kerne sind 10-20 Jahre alt, sind aber ständig weiterentwickelt worden. Hier hinkt AD anderen Konkurrenten signifikant hinterher!

Solid Works benutzt z.B. immer den neuesten Parasolid Kernel der zur Zeit eine neuen Release verfügbar ist.

Der total veraltete Kernel is auch einer der Gründe warum man z.B. so schnell an die Grenzen von Futons 360 stösst wenn man mit Oberflächen im Patch workspace arbeitet. Mann muss sich mal die Oberflächen die der ASM Kernel erzeug in einem andern CAD program ansehen, s.B. Autodesk Alias oder Solid Thinking Evolve oder auch ZW3D.

 

Ein anderer Grund für Fusion 360 absolut miserable Performance ist die Timeline. Designs ohne Timeline sind biz zu 3 mal kleiner und wesentlich performanter. Mehrere tausend Komponenten sind im DM mode kein Problem. Allerdings hat mit Entwicklung der Timeline das Fusion 360 Team die Entwicklung und zum Teil und zum Teil auch das Debugging des DM mode (Direct Modeling) eingestellt. Alle anderen Programme die ich benutzt habe erlauben einen Teil der Historie einzufrieren. In Fusion 360 wird bei Änderung eines Benutzer Parameter (und nicht nur dann) die komplette Timeline neu berechnet. Wenn ein zweiter Benutzerparameter verlernet werden muss dann muss man halt win zweites mal warten.

 

Die Grafikkarte ist allerdings meistens kein Problem. Es kommt eher zu Problemen mit den sognannten Pro Grafikkarten insbesondere Nvidia Quardo und AMD Fire GL. Diese sing für OpenGL optimiert (die Software Treiber) und die DirectX Treiber sind of ziemlich schlecht. Ich beziehe jetzt seit über 20 Jahren die c't als Abo und das Ergebnis von Tests ist immer das selbe. Pro Grafikkarten sind schlecht fier DirectX Anwendungen.

Autodesk Inventor sowohl als auch Fusion 360 benutzen auf der Windows Platform ausschliesslich das DirectX API. Interessanter Weise benutzt Fusion 360 auf macOS das OpenGL API.

 

Generell habe ich von meine Autodesk Expert Elite Kollegen das Feedback dass Fusion 360 auf  Gaming Grafikkarten ausgesprochen gut läuft.

 

Ob all dies allerdings dieses vorliegende Project von den oben diskutierten Dingen negative beeinflusst wird ist eine andere Frage. Dass kann ich nur beantworten wenn ich mir mal die Daten ansehen kann 😉

 


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Nachricht 9 von 29

TrippyLighting
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@Marvin.Carbuhn

 

Hallo Marvin, ich hab jetzt Zugang zu deiner Konstruktion. Vielen Dank!

Ich kann in den ersten Dateien schon sehen wo ein Teil des Problems liegt und werde dies zusammenfassen wenn ich "fertig" bin 😉

 


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Nachricht 10 von 29

Marvin.Carbuhn
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Hallo Peter,

 

erstmal vielen Dank an Manfred der hier ein bißchen die Regie übernommen hat und vielen Dank für deine ausführliche Erklärung oben zu der generellen Fusion Performance.

 

Ich bin jetzt dabei die Anmerkungen von Manfred einzuarbeiten und freue mich sehr auf weitere Anmerkungen von dir. 

 

Beste Grüße

Marvin

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Nachricht 11 von 29

TrippyLighting
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Hier ein Punkt zu Zusammenbauten am Beispiel eine 0805 Widerstands:

 

Screen Shot 2018-02-18 at 10.47.55 AM.png

 

Es ist generell nicht empfehlenswert einen Körper auf der selben Strukturebene zu haben wie Komponenten.

Z.B. ist der Körper R0805 auf der selben Strukturebene wie die Komponenten "Encapsulation" und "Top Cover".

Ob das dann im Zusammenbau funktioniert hängt davon ab wie die StarreGruppe erstellt wird.

 

 

Der Körper R0805 ist assoziiert mit dem Ursprung in der Komponente R0805. Wenn du ohne vorher eine Komponente selektiert zu haben auf "Zusammenfügen->Starre Gruppe" klickst dann ist das Selektionsfeld für Komponenten zunächst leer. Wenn du dann die 4 Komponenten "Encapsulation:1", "Encapsulation:2", "capsule" und "TopCover" selektierst dann geht der Selektionszähler auf 4 hoch. Diese Starre Gruppe enthält dann aber nicht den Körper R0805, den der gehört zur Komponente R0805.

Wenn du allerdings die Komponente R0805 selektierst bevor du "Zusammenfügen->Starre Gruppe" anwählst dann geht der Zähler hoch auf 5!

 

Die Funktionen "Fixieren" StarreGruppe" und das Starre Gelenk beziehen sich in Fusion 360 nicht auf Geometrie, sondern auf den Ursprung der Komponente. Du kannst Komponenten fixieren oder Starre Gruppen erstellen mit Komponente ohne Geometrie!

Jede Komponente hat Ihren eigenen Ursprung.

 

In dem Vorliegenden Fall sieht es allerdings aus als ob the Widerstands Komponenten mit der letzteren Methode erstellt wurde und es sollte3 daher nicht zu Problemen führen.

 

Allerdings würde ich generell dazu anmerken dass es aus Performancegründen wenig Sinn macht eine solche Komponente als Zusammenbau mehrerer Unterkomponenten anzulegen.

Diese Widerstandsgruppe wäre bei mir eine Komponente mit mehreren Körpern aber ohne Gelenke und definitiv ohne Timeline. Ich gebe zu Bedenken das jedes Gelenk und jede Strukturvertiefung zusätztliche Ressourcen benötigen. Sei es ein wenig mehr Speicherplatz oder CPU Rechenzeit. Grade bei Elektronikkomponenten welche oft zum duzenden auf einer einzelnen Platine zu finden sind wird sich eine einfachere Struktur in besserer Performance niederschlagen.

 

Ich persönlich verwende Standartkomponenten nur in ausgesprochenen Ausnahmefällen mit einer Timeline.

 

 

 


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Nachricht 12 von 29

TrippyLighting
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Noch ein paar Anmerkungen, obwohl dies nach meinem letzten Kommentar eigentlich schon klar sein Sollre. Ihr habe in eurem Projekt lange nicht alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Performance ausgeschöpft.

 

Um z.B. die Performance in der 3D Ansicht zu verbessern hilft es ungemein Komponenten oder auch Körper die nicht mer selektiert werden müssen auf "nicht Auswählbar" zu setzen oder auch ganz zu verstecken. Dies betrifft dann 90% der Elektronik Komponenten. Hier ist die beste Vorgehensweise einen oder mehrere Auswahlsätze  zu erstellen und dann alles in dem jeweiligen Auswahlsatz auf "nicht Auswählbar" zu setzen.

 

Es macht wenig Sinn eine Baugrube UND eine Komponente in der Baugruppe zu fixieren.

Wenn alles richtig zusammengebaut ist, dann sollte in einem Zusammenbau Bure ein Komponente fixiert werden müssen.

 

Wenn ich mire den Zusammenbau des Arduino Mega anschaue wo jede Komponente fixiert ist dann ist klar dass dies so nicht funktioniert.

 

 


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Nachricht 13 von 29

Anonymous
Nicht anwendbar

@TrippyLighting

Eine Sache habe ich noch festgestellt. Die SaturnV Baugruppe (die in dem Backpanel steckt) macht gewisse Operationen langsam. Leicht nachzuvollziehen:

 

1) neues file gemacht, selbsterstellte Blende (platte mit 2 bohrungen) gelinkt und am origin fixiert. Timeline on.

2) erste SaturnV gelinkt (referenziert)  und mit link verbaut. Dann "versehentlich" mouse drag auf Blende gemacht. Erst nach ca. 5 sec hat F360 dann festgestellt, daß nichts verschoben werden kann (wegen Fixierung)

3) zweite SaturnV gelinkt und mit link verbaut. Wieder "versehentliches" drag. Diesmal hat es allerdings rund 4 min gedauert, bis F360 mit dem Nachdenken fertig war.

 

Offenbar kommt diese Baugruppe in von der Elektronik Software, ich konnte z.B. die RigidGroup nicht löschen. Außerdem habe ich die "Spinnensymbole" vorher noch nie in F360 gesehen. 

 

Nur so zur Info.

 

@Marvin.Carbuhn

Du kannst sicher sagen, woher die SaturnV kommt und ob Du daran noch etwas verändert hast.

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Nachricht 14 von 29

TrippyLighting
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Das ist richtig. Die Elektronik Komponenten werden ueber eine "Managed" Eagle library in der Cloud verwaltet. Diese beinhaltet das elektrische/elektronische Symbol, die Signalbeschreibungen, das Platinenlayout für das Teil und eben auch das 3D Modell. Das kann eine importierte STEP Datei sein, und so wie ich es verstehe eben auch ein Fusion 360 design.

 

Wie ich ohne schon geschrieben hatte gilt es allerdings bei Elektronikkomponenten die Geometrie und Dateigröße klein zu halten, d.H. keine Timeline und Körper anstelle von Komponenten.

 

Ich arbeite seit mehreren Jahren mit Eagle und (offensichtlich) auch mit Fusion 360, aber bis jetzt noch nicht zusammen, was eigentlich lustig ist. Ich war vom Fusion 360 Team auf die Autodesk Universität 2016 in Las Vegas eingeladen worden um  eine Fusion 360 Klasse zusammen mit @jeff_strater zu unterrichten. Dort nahm die Gelegenheit wahr mich mit dem Produkmanager von Eagle und seinen Team ausgiebig zu unterhalten wie ich mir eine solche Verbindung zwischen Eagle un Fusion 360 vorstellen würde. Ich hatte einige Boards in der Tasche um meine Ideen zu untermauern und wider einmal wurde mir gesagt dass was ich mache wäre ungewöhnlich.

 

Wie dem auch sei, dieser thread ist eine gute Gelegenheit diese Funktionen auf Herz und Nieren zu überprüfen 😉

 

 


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Nachricht 15 von 29

Marvin.Carbuhn
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Hallo @TrippyLighting und @Anonymous,

 

weiterhin vielen Dank für eure Hilfe.

 

Wir verwenden Eagle auch seit mehreren Jahren für die PCB-Erstellung, jedoch nutzen wir dieses auch zum ersten mal in Verbindung mit Fusion, da wir auch quasi erst auf Fusion gestoßen sind. Die 3D-Datein sind, mit etwas Glück, schon in der Eagle-Lib hinterlegt. Ansonsten suchen wir die Komponenten in den einschlägigen CAD-Online-Libs oder bei den Herstellern. Ist dort nichts zu holen erstelle ich einen passenden Körper und exportiere dieses als Step in die Eagle Lib.

 

Der Arduino Mega stammt noch aus der Startzeit mit Fusion und wurde auch schon seit längeren nicht mehr von mir beachtet. Dieser Arduino stammt auch aus einer CAD-Lib.

Ich werde jetzt anfangen bei bei dem Arduino und auch bei unseren eigenen PCBs die Komponenten die für Konstruktion an sich zu unterdrücken um. Diese werden erst wieder für ein schönes Rendering rausgeholt. 

 

Ich bin dabei Stück für Stück eure Tips einzuarbeiten. Leider klappt das nicht immer zeitnah und somit dauert es ein bißchen mit dem Feedback. 

 

Beste Grüße

Marvin

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Nachricht 16 von 29

TrippyLighting
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@Marvin.Carbuhn Das is gut. So habe ich Zeit mich selbst in die Thematik Fusion 360 <->Eagle einzuarbeiten.

 

Wie ich Anfangs schon gesagt habe, dies ist ein ziemlich ambitioniertes Projekt. Sollten wir trotz aller Tips dennoch Probleme haben kann ich aus Erfahrung sagen dass die AD Kollegen durchaus an Feedback un Verbesserungen interessiert sind und diese sind grade jetzt wo das Produkt noch in der (preview (Vorschau) phase ist besonders wichtig sind! 


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Nachricht 17 von 29

Anonymous
Nicht anwendbar

 

Zahlen der Top-Baugruppe:

 

Component.Counts

With Overrides: LeafOccurrences 1508: Bodies 4457: VisibleLeafOccurrences 1503: VisibleBodies 3661: LeafOccurrencesWithVisualMaterialOverrides 1: OccurrencesWithTransformOverides 1678

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Nachricht 18 von 29

Anonymous
Nicht anwendbar

 

Die Daten für die drei Elektronik-Bauteile

 

Saturn5

With Overrides: LeafOccurrences 184: Bodies 341: VisibleLeafOccurrences 184: VisibleBodies 268: LeafOccurrencesWithVisualMaterialOverrides 0: OccurrencesWithTransformOverides 0

"compute all" dauert ca. 1 sec

 

Saturn_POT_V2

With Overrides: LeafOccurrences 214: Bodies 722: VisibleLeafOccurrences 214: VisibleBodies 589: LeafOccurrencesWithVisualMaterialOverrides 0: OccurrencesWithTransformOverides 0

"compute all" dauert ca. 20 sec (!)

 

Saturn_POT_V2

With Overrides: LeafOccurrences 198: Bodies 702: VisibleLeafOccurrences 198: VisibleBodies 573: LeafOccurrencesWithVisualMaterialOverrides 0: OccurrencesWithTransformOverides 0

"compute all" dauert auch ca. 20 sec

 

 

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Nachricht 19 von 29

Anonymous
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Ich muß zugeben, daß ich in meinem Berufsleben konsequent einen großen Bogen um das Thema Elektronik gemacht habe und ein MFD (Mechanik-Fritzchen-Doof) bin.

 

Jetzt ist allerdings mein Interesse geweckt.

 

Daher meine Bitte um Aufklärung eines Elektronik-Ignoranten (das bin ich) an @Marvin.Carbuhn, @TrippyLighting und alle in der Community, die Ahnung von so etwas haben.

 

Als MFD mache ich mir das Leben natürlich leicht:

 

1) ich muß eine mechanische Konstruktion machen, in der Elektronik Komponenten eingesetzt werden

2) diese Elektronik-Komponenten wurden von meinen Kollegen mit dem System xyz entworfen

3) als MFD interessiert mich nicht die Bohne, was meine Kollegen da getrieben haben - ich verstehe ja ohnehin nix von diesem mysteriösen Kram

4) was mich für meine Mechnik-Konstruktion nur interessiert, ist die resultierende 3D Geometrie der Elektronik-Komponenten, damit es nicht "knallt" (Kollisionen) und ich weiß, wo "gesperrter Luftraum" ist.

 

Diesem (möglicherweise falschen) Szenario bin ich in dem Projekt einfach mal gefolgt:

 

1) habe die drei erwähnten Elektronik-Baugruppen (das Zeugs, das offenbar über die Eagle-F360 Schnittstelle erzeugt wurde) als sat exportiert

2) dann die sat Daten in neue Dateien eingelesen. Dort auf den "Body-Zoo" soweit ein combine gemacht, wie es ging.

3) dann in den Projektdaten die Elektronik-Komponenten rausgeworfen und mit meinen neuen Komponenten ersetzt (und mit joints verbaut).

 

Und siehe da, offenbar haben sich die Performanceprobleme in Luft aufgelöst. In der top-level Baugruppe (habe sogar die timeline wieder eingeschaltet) kann ich ein mouse-drag auf Komponenten ohne Zeitverzögerung machen, auch bei der joint-Erstellung ist sofort die Dialogbox da.

 

Als MFD wäre ich jetzt zufrieden und würde mich der weiteren Konstruktion widmen.

 

Wenn eine andere Abteilung (ich bin ja ein ignoranter MFD mit Abteilungs-Scheuklappen) irgendwann ein schönes Rendering für den Vertrieb machen will, dann sollen sie halt in der fertigen (freigegeben, d.h. der der MFD muss darin nicht mehr herumbasteln) Baugruppe die Komponenten austauschen (oder was-auch-immer machen).

 

Was übersieht der MFD bei seiner ignorant-auf-Mechanik-bezogenen Weltsicht?

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Nachricht 20 von 29

TrippyLighting
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@Anonymous Ich denke generell was fehlt ist die Übersicht ueber zwei oder sogar drei Bereiche um zu verstehen wo die Probleme liegen. Z.B. die ganzen unnötigen  geometrischen Details welche einige der Komponenten haben, wenn sie in Menge eingesetzt werden machen Fusion 360 einfach Probleme. Das hat zum eine damit zu tun dass Fusion 360 sehr langsam ist und zum anderen mit der Erfahrung der Benutzer.

 

Der Mechaniker der schon länger mit CAD arbeitet vermeiden es zu viel Geometrie zu erzeugen:

A. Weil es mehr Arbeit ist und

B. Weil man ja mal mit wesentlich weniger leistugsfähiger Hardware und begrenzten Ressourcen sein Brot verdienen musste und gelernt hat unnötiges zu vermeiden.

 

Für den Elektroniker is dieses mechanische Zeug neu. Der freut sich endlich mit Eagle seine Elektronik in 3D darstellen zu können. Angelockt von formidablen Marketing Renderings werden dann fleissig Komponenten in Bibliotheken aufgenommen und online verbreitet und mit 3D Modellen versehen die viel zu viele Details haben und dann unnötigerweise noch eine Timeline haben. Kein Wunder, denn fast alle Tutorials online beschäftigen sich mit Timeline Modellen.

 

Dieses Projekt ist gutes Material um zu sehen wie weit man hier mit Fusion 360 und Eagle kommen kann und wo die Grenzen sind.

 

Z.B. ist es durchaus vorstellbar mehrere 3D Modelle mit dem Elektronischen Bauteil zu verknüpfen sodass man fuer die eigentliche Konstruktion dann eben das einfache Modell verwendet - für den 0805 Widerstand eben einen Klotz - und dann auch Knopfdruck fürs High End Rendering global im Design auf die detaillierte Version mit Fillets, Texturen und Materialien umschalten kann.

Aber dass ist Zukunftsmusik.

 

Der Vorteil von einer integrierten Arbeitsumgebung kommt allerdings meines Erachtens auch bei diesem Projekt nicht vollkommen durch.

 

In diesem Projekt sind Platinen z.B, auch "nur" ein rechteckiges Bauteil auf dem sich alle Arten von elektronischen Bauteilen ansammeln um eine Elektronische Funktion sicherzustellen. Die Platine dient fast einzig und allein dazu dazu die Elektronik Bauteile zu befestigen und elektrisch miteinander zu verbinden.

Platinen habe keine anderweitige mechanische Funktion, und derweil rechteckige formen eher langweilig sind macht aus dass keinen Unterschied weil die Platinen ohnehin im inneren der Konstruktion verschwinden.

 

Allerdings faengt es schon mit Formen an kompliziert zu werden. In diesem Falle nicht die Form der Platine, sonder die Form des PAD Layouts von Elektronischen Komponenten. In Eagle und anderen ECAD Werkzeugen ist man bei der Erstellung von Geometrie an ein Gitter gebunden. Skizzen mit Contsraints existieren nicht. Dimensionen sind nicht parametrisch. Für den Elektroniker schmerzvoll aber normal. Für den Mechaniker der mit modernen CAD Werkzeugen arbeitet vollkommen inakzeptabel und idiotisch.

Das Solder Pad layout in diesem gelinkten LED Datenblatt in dem detail in Eagle darzustellen ist haarstäubend viel Arbeit und Änderungen sehr aufwendig.

In Fusion 360 ist dies in ein paar Minuten mit einem Sketch gemacht.

 

Noch komplizierter wird es wenn Platinen zu den Elektronischen Funktionen auch noch mechanische Aufgaben übernehmen müssen oder komplexere Formen Annehmen müssen um sich besser in das Produktdesign zu integrieren.

 

Ich will diesen thread nicht mit meinen Bildern hijacken, Aber Ich kann genre mal Bilder meiner LED Lampen zeigen die dass Verdeutlichen, vorausgesetztdass der OP @Marvin.Carbuhn damit einverstanden ist.

 

 


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