Objekt aus einem Teil einer runden Anordnung ausschneiden

Objekt aus einem Teil einer runden Anordnung ausschneiden

Anonymous
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Objekt aus einem Teil einer runden Anordnung ausschneiden

Anonymous
Nicht anwendbar

Hallo zusammen,

 

ich baue immer noch an meinem Leuchtturm-Projekt. Jetzt habe ich schon eine ganze Reihe zusammen und möchte auch noch eine realistische Tür am Fuße des Turms einbauen. Dazu habe ich mir eine Tür als Skizze konstruiert und möchte diese aus einer Seitenwand ausschneiden. Da ich für die Seitenwände eine runde Anordnung erstellt habe, schneidet er mir die Tür aus allen Seitenwänden aus.

 

Wie kann ich das lösen?

Leuchtturm Türausschnitt.png

 

Zielkörper ist der Body der Komponente eines Seitenteils (blau), das Werkzeug ist die extrudierte Türskizze (rot).

 

Gruß

Nils

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Nachricht 2 von 15

g-andresen
Consultant
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Hallo Nils,

kann  es sein, dass die "Ausschneideaktion" in der Timeline vor der polaren Anordnung liegt?

verschieben in Timeline.gif

Nach dem Menü im Screenshot hast Du den Ausschnitt mit Kombinieren gemacht. In diesem Fall würde ich das Türprofil als Skizze erzeugen und dann mit extrude > cut ausschneiden.

Gruß

günther

Nachricht 3 von 15

SaschaZimmer
Advisor
Advisor

Hallo @Anonymous 

könntest du bitte einen Screenshot von deinem Konstruktionsverlauf und Browserverlauf  hier posten. Vielleicht ist dort ersichtlich wieso in jeder Seite deines Leuchtturms eine "Tür ausgeschnitten" wird. 

Wenn du zum Beispiel eine "verknüpfte Datei" einfügst und diese dann rund anordnest und in der Ursprungsdatei einen Ausschnitt einfügst wird der Ausschnitt bei allen rund angeordneten Komponenten übernommen. 

Aber das ist nur ein Beispiel wie sowas möglich wäre. 

Am besten gleich die ganze Datei hier einfügen.  Dann schauen wir uns das gerne mal an 🙂

 

Grüsse Sascha 

 



Sascha Zimmer
Industriemechaniker CNC Bearbeitungszentrum
Opel Automobile GmbH
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Nachricht 4 von 15

SaschaZimmer
Advisor
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@g-andresen 

dafür gibt es ein Like , weil du wieder schneller warst 🙂



Sascha Zimmer
Industriemechaniker CNC Bearbeitungszentrum
Opel Automobile GmbH
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Nachricht 5 von 15

Anonymous
Nicht anwendbar

Hallo zusammen,

 

ich muss Euch leider enttäuschen, die Tür ist sehr weit hinten in der Timeline - also am Ende.

Aber ich hänge die Datei gerne an und bin gespannt, welches Osterei ich versteckt habe. 🙂

Ich habe verschiedene Schritte probiert, die Türskizze direkt auf die Seitenwand und dann ausschneiden, direkt aus dem Profil durch eine Wand schneiden usw... das Ergebnis war immer das gleiche.

 

Gruß

Nils

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Nachricht 6 von 15

TrippyLighting
Consultant
Consultant
Akzeptierte Lösung

Ich sehe in deiner Konstruktion einiges and Verbesserungsmöglichkeiten.

 

Zuallererst würde ich mal die ContactSets entfernen. Die machen eigentlich nur Probleme.

Dann solltest du dich mal mit Fusion 360 Regel #1 vertraut machen. Vielleicht muss ich das mal in Deutsch übersetzen 😉

 

Wenn du eine Anordnung (Muster) mit Komponenten erstellst dann handelt es sich bei den jetzt mehrfach vorhandenen Komponente um Instanzen, also Zeiger (Pointer) auf den selbem Datensatz.

 

Was ich in deiner Konstruktion jetzt gemacht habe am Ende der Timeline ist dass ich die Komponente entfernt (nicht gelöscht)  habe welche dann die Türe haben soll. Dann habe ich die gegenüberliegende Komponente gespiegelt und dann die Öffnung für die Türe in diese gespiegelte Komponente gemacht.

 

Ich warte jetzt mal gespannt auf Fragen warum dass eigentlich funktioniert 😉

 

Screen Shot 2019-02-22 at 2.54.04 PM.png

 


EESignature

Nachricht 7 von 15

Anonymous
Nicht anwendbar

Hallo Peter,

 

Danke für die Lösung. Da ich - wenn ich Zeit und Lust habe - auch programmiere, kenne ich Pointer. 🙂 damit ist mir die Ursache der acht Türen dann auch klar.

 

Durch das Spiegeln eines Körpers wird dann aber eine Kopie des Objektes erzeugt, welche separat behandelt und modifiziert werden kann.

 

Wann man nur mit Körper arbeitet oder ab wann man eine Komponente nutzt und darin arbeitet, ergründe ich noch. Ich sehe Komponenten aktuell als Container, die ihre eigene, kleinere Welt beinhalten.

 

Das Projekt bietet sicherlich noch viele Möglichkeiten, was man wie besser, einfacher oder geschickter machen kann. Z.B. überlege ich, wie ich die Seitenwände noch aufbauen kann (zum Boden schräg stehende Bretter, die zum einen oben schmäler sind wie unten, und innen schmäler wie außen - ich würde da am liebsten ein Drahtgittermodell skizzieren und füllen).

 

Ich werde aber mal die Seite mit Regel 1 und 2 durchlesen, auch dafür vielen Dank.

 

Liebe Grüße

Nils

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Nachricht 8 von 15

g-andresen
Consultant
Consultant

Hallo Nils,

nicht nur für die vorliegende Konstruktion sollte man überlegen, ob  die Anordnung von Komponenten Sinn macht.

Besser ist es Körper anzuordnen. Wenn man dann aber Komponenten braucht, z.B. für die Erstellung von Gelenken, werden sie aus den Körpern erzeugt. 

So geht das:

 

Gruß

günther

 

 

 

 

 

Nachricht 9 von 15

TrippyLighting
Consultant
Consultant

@g-andresen  für die vorliegende Konstruktion kann ich zustimmen aber generell is dass so nicht richtig denn in grösseren Konstruktionen wird ersten die Stückliste nicht korrekt sein.

Zum zweiten wird es dann zunehmend schwerere Skizzen den richtigen Komponente zuzuordnen.


EESignature

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Nachricht 10 von 15

Anonymous
Nicht anwendbar

Wie gesagt, ich versuche noch herauszufinden, wann man aus Körpern Komponenten erstellt.

 

Der Leuchtturm ist nach wie vor ein Übungsprojekt, aus dem ich später Skizzen für die Bauteile sowie die Bemaßungen erstellen lassen will. Die Winkel an sich kann ich auch "einfach" per Mathematik berechnen, hier gibt es auch zum Glück schon Hilfsmittel, auf die man zurückgreifen kann.

 

Trotzdem ist das hilfreich, es werden ja hoffentlich weitere Projekte folgen.

 

Liege ich da richtig, wenn ich ein Teil aus einem Stück Holz sägen, bohren und fräsen möchte, sollte das eine Komponente sein. Verbinde ich zwei Teile (Schrauben, Leimen, Dübeln oder mit Scharnieren...), dann wären das zwei Komponenten.

 

Den Turm als eine fertige Komponente mit nur einem Körper zu entwerfen, macht weniger Sinn, denn dann müsste ich diesen aus einem Stück Holz fräsen, bohren, ausstemmen usw. Oder liege ich da falsch?

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Nachricht 11 von 15

g-andresen
Consultant
Consultant

Hallo Peter,

zu deiner Anmerkung habe ich noch etwas:

1. Das Argument mit der Stückliste kann bei der von mir dargestellten Vorgehensweise leider zum Problem werden.

2. Die Zuordnung der Skizzen ist zumindest aus meiner Sicht in Ordnung.

Zuordnung: Skizzen > KomponentenZuordnung: Skizzen > Komponenten

Gruß

günther

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Nachricht 12 von 15

g-andresen
Consultant
Consultant

Hallo Nils,

ich denke, dass bei allem Verständnis für "korrektes"  Nutzen der vorhandenen Werkzeuge und Beachten von "Konstruktionsregeln"  eigene Erfahrungen und Denkweisen auch ihre Berechtigung haben. So haben mich über viele Jahre die vielfältigen Anforderungen von Fertigungsprozessen geleitet.

Gruß 

und ein schönes Wochenende

günther

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Nachricht 13 von 15

TrippyLighting
Consultant
Consultant

@g-andresen  schrieb:

...

ich denke, dass bei allem Verständnis für "korrektes"  Nutzen der vorhandenen Werkzeuge und Beachten von "Konstruktionsregeln"  eigene Erfahrungen und Denkweisen auch ihre Berechtigung haben. ...


Stimme ich vollkommen zu!

Was "korrekt" ist ist sehr oft kontextabhängig. Da ist Fusion 360 keine Ausnahme.


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Nachricht 14 von 15

Anonymous
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Hallo zusammen,

 

wie gesagt, mir der Lösung komme ich weiter, ich weiß auch jetzt, warum bei meinem bisherigen Entwurf das Problem so aufgetreten ist.

 

Ich würde jetzt den Turm einfach nochmal aufbauen - wie gesagt, Lernen durch Ausprobieren und somit Erfahrung bekommen.

 

Wäre es hier ein besserer Weg, die Teile, die später einzelne Bretter werden, gleich als einzelne Komponenten zu entwerfen? D.h. damit die Skizzen auch bei den Komponenten bleiben.

 

Gruß

Nils

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Nachricht 15 von 15

TrippyLighting
Consultant
Consultant

Es kommt drauf an.

 

Arbeiten mit Körpern welche später in Komponenten verwandelt werden hat nicht nur Nachteile, sondern kann auch sehr effektiv sein. In diesem Falle kannst du z.B.einfach eine Anordnung vom Körper erstellen und dann jeden der angeordneten Körper der Anordnung unabhängig von den anderen modifizieren.

Das is definitiv weniger kompliziert in diesem Fall als von Anfang an mit Komponenten zu arbeiten.

 

Konsequent mit Komponenten zu arbeiten hat zwar bezüglich auf Skizzen den Vorteil, das die Skizzen unter den Komponenten organisiert sind und daher bei Aktivierung eine Komponente einfacher zu finden sind. Allerdings lässt sich dass in kleineren Konstruktionen auch einfach auch sinnvolle Namensgebung der Skizzen erledigen.

 

Hier gilt es ein wenig zu experimentieren.

 


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