Konstruktion eines Bolzenhalters

Konstruktion eines Bolzenhalters

leonardwagner43
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Nachricht 1 von 45

Konstruktion eines Bolzenhalters

leonardwagner43
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Hallo,

Ich bin ganz neu im Konstruktionsbereich und auch in der Verwendung von Fusion.

Ich will einen Bolzenhalter konstruieren und bin leicht überfordert.

In den folgenden Abbildungen ist eine schematische Zeichnung zu erkennen.

leonardwagner43_0-1691515117874.pngleonardwagner43_0-1691515117874.png

Die Bodenplatte sowie eine Aufnahme für die Stäbe habe ich bereits erstellt bekommen. Wie kann ich jedoch die Stäbe erstellen sodass diese in die Aufnahme mit einem Winkel von 10-20 Grad kommen? Gerne kann auch am Ende des Stabs eine Verbindung zur Grundplatte sein, was die Stabilität erhöht.

Auf die Stäbe sollen Rollen mit Wälzlagern aufgepresst werden, sodass die Bolzen drehbar gelagert sind.

Für die Aufnahme eines Bolzens sind zwei dieser Aufbauten nötig.

Kennt sich jemand vor allem mit der Erstellung der schrägen Stäbe aus?

 

Vorab Vielen Dank für eure Hilfe!

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Nachricht 21 von 45

WHolzwarth
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Danke für die Blumen, Michael.

Eigentlich sollte vorne bei Scheibe und Mutter noch ein Verbindungsblech hin, das sich auf der Bodenplatte abstützt.
Und eine Zwischenbuchse fehlt da auch noch. Aber mir hat's gereicht.

 

Und ich glaube, es ist günstiger, die Werkstücke an der unteren Fläche anzulegen. Der Bolzenkopf hat ja noch Schlüsselflächen, die dann etwas stören.

Walter Holzwarth

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Nachricht 22 von 45

wersy
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@WHolzwarth  schrieb:

Und ich glaube, es ist günstiger, die Werkstücke an der unteren Fläche anzulegen. Der Bolzenkopf hat ja noch Schlüsselflächen, die dann etwas stören.


Hallo Walter,

 

daran habe ich auch gedacht, aber er will ja Rollen nehmen, die abgerundet sind.
Unten anzulegen, finde ich auch besser.

 

Gruß Michael

 

PS

Ich habe schon fest damit gerechnet, dass du dich der Sache annimmst.
Und ja, meine Konstruktionen hast auch gelegentlich kritisch begutachtet 😉

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Nachricht 23 von 45

wersy
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@wersy  schrieb:

@WHolzwarth  schrieb:

Und ich glaube, es ist günstiger, die Werkstücke an der unteren Fläche anzulegen. Der Bolzenkopf hat ja noch Schlüsselflächen, die dann etwas stören.


Hallo Walter,

 

daran habe ich auch gedacht, aber er will ja Rollen nehmen, die abgerundet sind.
Unten anzulegen, finde ich auch besser.

 

Gruß Michael

 

PS

Ich habe schon fest damit gerechnet, dass du dich der Sache annimmst.
Und ja, meine Konstruktionen hast auch gelegentlich kritisch begutachtet 😉


Hallo Walther,

 

ich bin gerade wieder darauf gestoßen.
Mit den vorgesehenen, abgerundeten Rollen wird es mit der Anlage oben eher noch schlechter.

 

wersy_0-1692097124184.pngwersy_0-1692097124184.png

 

 

Gruß Michael

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Nachricht 24 von 45

leonardwagner44
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Danke für euer Feedback.
Die Konstruktion hat sich doch noch einmal geändert, da ich mir weitere Gedanken gemacht habe. 
Es werden 18 Rollen (9 gegenüber) auf einem flachen Blech montiert.
So gibt es keine Steigungen. Hinzu kommt jedoch ein Anschlag für die Bolzen, sodass sich diese nicht axial verschieben können.
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Nachricht 25 von 45

gerd-z
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Hi, hier mal die Sparvariante 😉

sparen.pngsparen.png

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Nachricht 26 von 45

leonardwagner43
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Guten Tag Leute,

Ich habe eine weitere Frage. Im folgenden Bild seht ihr meine jetzige technische Lösung:

leonardwagner43_0-1692865852327.pngleonardwagner43_0-1692865852327.png

Ich habe die Grundplatte in CAD konstruiert. Diese ist im Anhang zu finden. Wie kann ich jetzt die Schiene, welche zwischen der Grundplatte und den Rollen ist als Baugruppe  konstruieren sodass ich diese quasi modular daraufsetzen kann?

Gibt es dazu eine Möglichkeit?

 

 

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Nachricht 27 von 45

wersy
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wersy_0-1692867526749.pngwersy_0-1692867526749.png

 

 

 

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Nachricht 28 von 45

leonardwagner43
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Vielen Dank,

mienst du du könntest mir die Schritte erläutern?
Damit ich das in Zukunft auch gescheit hinbekomme?

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Nachricht 29 von 45

wersy
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Neue Skizze auf Oberfläche der Platte

 

wersy_0-1692872254933.pngwersy_0-1692872254933.png

 

Mit "Schnittmenge" die Platte anwählen. Alle Konturen werden übertragen.

 

wersy_1-1692872423807.pngwersy_1-1692872423807.png

 

Grundriß des Vierkantrohres zeichnen

 

wersy_2-1692872494502.pngwersy_2-1692872494502.png

 

Rechteck extrudieren

 

wersy_3-1692872569719.pngwersy_3-1692872569719.png

 

Quader mit "Schale" aushöhlen ( Stirnseiten markieren)

 

wersy_4-1692872685139.pngwersy_4-1692872685139.png

 

Mit "Extrudieren" die Löcher ausschneiden

 

wersy_5-1692872778887.pngwersy_5-1692872778887.png

 

 

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Nachricht 30 von 45

leonardwagner43
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Vielen Dank

 

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Nachricht 31 von 45

leonardwagner43
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Habt ihr schon mal aus einer Konstruktion eine technische Zeichnung erstellt?

Habe es eben das erste mal gemacht. Ist diese Zeichnung ausreichend?

habe Zeichnung und Konstruktion nochmal angehangen

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Nachricht 32 von 45

wersy
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Da fehlt eine ganze Menge.

 

Zumindest auf einer Seite müssen alle Löcher vermaßt sein.

Die Wanddicke der Reckteckprofile fehlt. (3 mm ist übrigens arg dick)
Die Position der Profile horizontal fehlt.
Die Hauptmaße der Teile sollten immer übersichtlich in einer Ansicht eingetragen werden.

Die schräge Vermaßung 44 x 4 ist irreführend. Besser eine Bezeichnung eintragen: Sechskantschraube M4 x 44.


Stelle dir einfach vor, du bekommst eine Zeichnung, und müsstest die Teile selbst herstellen.

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Nachricht 33 von 45

leonardwagner44
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Ich dachte, da es nur drei lochabstände gibt ist es trivial, dass die Abstände immer gleich sind.

 

die anderen Anmerkungen werde ich direkt übernehmen

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Nachricht 34 von 45

wersy
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@leonardwagner44  schrieb:

Ich dachte, da es nur drei lochabstände gibt ist es trivial, dass die Abstände immer gleich sind.


Und wenn die Löcher mit CNC gebohrt werden, müssen alle Löcher vermaßt sein - und zwar immer zu einer Ecke der Platte, die als Nullpunkt gesetzt wird.

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Nachricht 35 von 45

leonardwagner44
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Das sind alles Bohrungen welche noch altmodisch gemacht werden. Ist da eine solche bemaßen dennoch notwendig?

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Nachricht 36 von 45

wersy
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Zum Nullpunkt wird vermaßt, wenn CNC gebohrt wird. Kann aber auch beim händischen Anreißen nützlich sein. Das verhindert, dass sich eine minimale Abweichungen der Abstände aufaddieren.

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Nachricht 37 von 45

leonardwagner44
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Alles klar, dann werde ich morgen mal die fehlenden Dinge ergänzen. Danke für die Hilfe

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Nachricht 38 von 45

leonardwagner43
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Guten Morgen,

Ist diese Bemaßung nun ausreichend?

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Nachricht 39 von 45

WHolzwarth
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Hmm. Laut neuester Zeichnung ist der Rasterabstand 30+18 = 48 mm.

Aber man lese früher:

Der Bolzen hat einen Durchmesser von 35 mm. Der Bolzenkopf hat einen Durchmesser von 50 mm. Die Länge (ohne den Kopf des Bolzens, da dieser nicht auf der Rolle aufliegen sondern anliegen soll) beträgt 270 mm.

 

Momentan beisst sich das. Man sollte auch noch kontrollieren, wie das Eintauchen von Bolzen (d=35) zwischen den Rollen (d=xx) aussieht.

Walter Holzwarth

EESignature

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Nachricht 40 von 45

leonardwagner44
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Danke für die Anmerkung

das habe ich alles beachtet bei der Konstruktion. Die Bolzen werden alternierend aufgelegt sodass das Konstrukt möglichst klein bleibt sich die Bolzen jedoch nicht berühren

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