Wenn man mit Volumenköpern (Solid modeling) arbeitet dann kommt man bei solchen Konstruktion schnell an Grenzen. Derweil Micheal schon beim 3D Ducken und Bauen bauen des Nurflüglers ist habe ich mich noch mal dem Modellieren gewidmet. Ein Freund/Bekannter von Michael (Der auch Michael heist) hatte mich per PM kontaktiert und wir hatten einen email Austausch.
Micheal II hatte das Modell in 2 Stunden in Solid Works nachgebaut, und der generelle Ansatz der auch genau so in Fusion 360 funktioniert löst ein Problem, aber kreiert andere.
Ich arbeite bei solchen Designs fast immer mit Hilfsoberflächen um G2 oder mindestens G1 Kontinuität zwischen den einzelnen Oberflächen sicherzustellen.
Die kritische Stelle ist hier mit einer quadratischen NURBS Oberfläche gestaltet und dies lässt sich dann auch einwandfrei aushöhlen. Als gesamtes Objekt allerdings nur bis 0.5mm. Wenn man mehr will muss man das Heck abtrennen, denn es ist das Heck welches dann das Problem bereitet. Das Vorderteil kann man bis 1mm und weiter aushöhlen. Allerdings ist Fusion 360 dabei sehr langsam!
Hier ist ein Screenshot :

Hier noch einiger Renders welche. Vorne am Flügelansatz nicht ganz perfekt aber definitiv gut genug für den 3D Druck:





Dies verlangte einiges an Geduld da es Fusion 360 an diversen Werkzeugen fehlt und die Anzahl von Bugs im Bereich Splines ist ziemlich entmutigend. Um Konzepte zu erstellen mag das vertretbar sein aber meines Erachtens erlaubt erlaubt Fusion 360 im Bereich der Oberflächengestaltung kein professionelles arbeiten.
Ich werde versuchen die Vorgehensweise in einem Screencast festzuhalten. Wäre es ein Problem wenn ich das in Englisch mache ?