Nabend an alle Mitleser,
Frage an Ralph: Welche Flügelprofile verwendest Du denn aus der HQ-Reihe?
Zur Klarstellung: Mit Spott hat meine Anmerkung weiter oben nix zu tun. Aber es gab Zeiten, wo der überwiegende Teil der Menschheit noch gar nicht wusste, wie Computer geschrieben wird. Da gab's nur Lineal, Zeichenmaschine, Bleistift und Tusche. Auch die Konstruktion der Arbolete stammt aus dieser Zeit.
Ich habe in 1969 das Maschinebaustudium begonnen, Karlheinz Horstmann war übrigens damals bei uns Hilfsassistent für Technische Mechanik. Die ersten Klausur-Aufgaben liefen noch mit Rechenschieber-Hilfe. Mein erster Taschenrechner (TI SR-50) konnte nur 4 Grundrechenarten, Quadrat und Quadratwurzel. Zu dieser Zeit waren Profildaten mit vielen Stützpunkten sinnvoll, aber auch auch die frühen NACA-Profile hatten schon größere x-Abstände zur Endleiste hin.
Ich meine, auch viel von der Computerentwicklung miterlebt zu haben. Weiter ging's vom programmierbaren Teaschenrechner mit Drucker, Sharp MZ-80K, den ersten PC 286, AutoCAD 5 (2D), Mechanical Desktop mit Genius (3D), mittlerweile über 20 Jahre Inventor, und auch hier Fusion 360.
Kurz nach der Konfirmation habe ich mein erstes Freiflugmodell (Graupner Topsy) gebaut. In 2015 habe ich aber dann die Lust daran verloren, weil ein Vereinskollege seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Den Prozess habe ich zwar gewonnen, aber die Einforderung der offenen Beträge war ein Erlebnis. Weder Staatsanwälte, Richter, Gerichtsvollzieher, oder Anwälte taten sich da irgendwie hervor. Fazit: Der Hochstapler fliegt weiterhin seine Düsenflieger mit meinem Geld.
Zurück zum Thema: Selbst wenn für vorhandene Profile Datensätze mit einer großen Reihe von Stützpunkten existieren, sind sie für unsere Programme nicht mehr zeitgemäß. Man kriegt mit Splines auch brauchbare oder aus Rechneraspekten bessere Ergebnisse, wenn nur jeder 5. Stützpunkt benutzt würde.
Noch eine Anerkennung an Ralph für Bild Modell neu v55 weiter oben: Sieht sehr gut aus. Antrieb?
Walter Holzwarth
