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Befehl Schale erstellen

Befehl Schale erstellen

dsoetebeer
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Befehl Schale erstellen

dsoetebeer
Advocate
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Hallo,

 

für einen Projekt soll eine Geräte-Koffer für einen Bohrständer inkl. vielen Zubehörteilen u.v.m. erstellt werden.

 

Die Fusion Dateien ist als Anhang vorhanden.

 

In der Fusion-Datei sind bereits zwei Körper "Schale A" und "Schale B" enthalten.

 

In den Schalen ist Bereits die Hülle abzüglich einer Schale von 3 mm eingelassen.

 

Zur Info: Die Schalen ist bewusst in der Höhe zu kurz gehalten worden, da der 3D Drucker keine größeren Objekte drucken könnte.

 

Kommen wir zum Anliegen:

Wenn ich die beiden Schalen in der Form ausdrucken würde, dann würden die Hohlräume komplett aufgefüllt werden. Dies wäre nicht sinnvoll. Besser wäre es, wenn eine Wandstärke von etwa 4 mm als Außenkontur stehen gelassen wäre und der Innenraum leer bliebe. Ausnahme ein paar wenige Querstreben zur Stärkung der Stabilität.

Wie kann man das erreichen?

Der Befehl Hülle nach innen funktioniert leider nicht.
Der Befehl Maßstab könnte auf dem ersten Blick ganz Hilfreich sein (Kopie einer Schale erstellen und diese mit Maßstab verkleinern) aber dadurch wurden an einigen Stellen Löcher entstehen.

 

Hat jemand noch eine Idee?

Zwei Scharniere und ein Tragegriff fehlen noch komplett.

 

 

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Nachricht 2 von 11

wersy
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Ich würde die Teile mit Infill drucken.

 

Die Wand (blau) ist 0,09 mm dick, die erkennt der Slicer nicht:

 

wersy_0-1626460320247.pngwersy_0-1626460320247.png

 

Gruß Michael

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Nachricht 3 von 11

wersy
Mentor
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3 mm Wandstärke, 5% Infill:

 

Gehäuse.jpgGehäuse.jpg

 

Gruß Michael

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Nachricht 4 von 11

mango.freund
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Hallo @dsoetebeer , --- im anhang zeige ich dir wie eine loesung aussehen koennte. hab das bisher nur mit schale b gemacht. hoffentlich gefaellt es dir.  lg mango

Unbenannt.PNGUnbenannt.PNG

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Nachricht 5 von 11

dsoetebeer
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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für Eure Lösungsvorschläge. Ich werde diese mir ansehen, 

 

Leider ist mir beim Anlegen der Entwürfe ein Fehler unterlaufen: Der 3D-Drucker hat nur eine druckbare Höhe von 210 mm. Somit muss die Schale in der Höhe auch noch zweigeteilt und später wieder mit Schrauben o.ä. zusammengesetzt werden. Damit die Stabilität wieder gegeben ist, müssen an mehreren Stellen Verbinder konstruiert werden,

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Nachricht 6 von 11

wersy
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Wenn du den stehend druckst entstehen Überhänge die Support erfordern.
Deswegen würde ich die Teile liegend drucken, wie bereits in meiner Druckvorschau dargestellt.

 

Gruß Michael

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Nachricht 7 von 11

wersy
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Die Muffenverbindung ganz einfach:

 

Koffer.jpgKoffer.jpgRingspalt 0.15 mm


Liegend mit Infill gedruckt:

 

Koffer Slicer.jpgKoffer Slicer.jpg

 

4 mm Wandstärke (wie hier dargestellt) ist für so ein kleines Teil viel zu dick und würde schon ca.24 Stunden Druckzeit benötigen.
Hier reicht 1,5 bis 2 mm vollauf.

 

Gruß Michael

 

Nachricht 8 von 11

mango.freund
Advisor
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Hallo @wersy ,

 

michael leider funktioniert dein vorschlag nicht. @dsoetebeer  und du uebersehen, die scharnierverbindung wuerde eine drehbewegung erfordern aber die naehe der teile erlauben das nicht. dein gedanke ist schoen, aber ich denke dsoe muss sein system nochmal ueberdenken. mein vorschlag waere ein 4 teile koffer und die staenderstangen sind die transportgriffe. die 4 teile (2 kopfteile + 2 fussteile zusammengehalten mit  schnappverschluesse. @dsoetebeer schreibt von vielen zubehoer --- das sollte auch erstmal positioniert werden. es fehlen ja noch die maschine, futter, rueckholfeder und schluessel usw...

lg mango

 

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Nachricht 9 von 11

wersy
Mentor
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@mango.freund  schrieb:

Hallo @wersy ,

 

michael leider funktioniert dein vorschlag nicht. @dsoetebeer  und du uebersehen, die scharnierverbindung wuerde eine drehbewegung erfordern......

 


 

Hallo @mango.freund 
ich hätte vielleicht etwas ausführlicher schreiben sollen.


Ich dachte, es ist klar, dass das geteilte Gehäuse an der Muffenverbindung verleimt werden soll. Also nicht geschwenkt. Das ist eine bewährte Methode, mit der ich seit Jahren meine Rümpfe verbinde.
Zum Kleben benutze ich Epoxykleber.
Konstruktiv bewährt, hat sich auch ein umlaufender Spalt von 0,15 mm. Meist passen die Teile dann saugend ineinander.
Es handelt sich bei weitem nicht, um eine komplette Konstruktion mit allen Einzelheiten.

Es ging nur darum, Bauteile mit Muffen zu teilen, wenn der Drucker nicht groß genug ist.


Die geeignete Drucktechnik ist das Zweite, auf das hinweisen wollte.
Liegend, und mit Infill gedruckt, braucht man die Teile nicht aushöhlen und extra eine Innenstruktur konstruieren.
Liegend gedruckt, entstehen auch keine Überhänge, die nur mit Support gedruckt werden kann, der anschließend rausgepuhlt werden muss.


Von Anfang an, muss man darauf achten, druckgerecht zu konstruieren.
Dazu habe ich mal einige Grundlagen aufgezählt:

https://www.rc-network.de/threads/druckgerechtes-konstruieren-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger.692009/

 

Gruß Michael

Nachricht 10 von 11

mango.freund
Advisor
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hallo michael @wersy -- das verkleben habe ich schon verstanden. hab ja auch geschrieben das es eine schoene arbeit ist -- nur --- es hat einen deckel und der schliesst das teil ein. mit scharnieren ist da nichts zu machen. das infill ist gut und schoen, aber er hat noch sehr viele einzelteile nicht eingebracht. na wir werden sehen. mango
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Nachricht 11 von 11

dsoetebeer
Advocate
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Hallo Zusammen,

 

Kleben mit Expoxykleber ist eine gute Idee. Teile können so gut zusammengeklebt werden, wie es nicht druckbar wäre.

Die Seite https://www.rc-network.de/threads/druckgerechtes-konstruieren-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger.692009/ enthält in der Tat viele gute Tips rund ums Designen und Drucken von 3D-Objekten.

 

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