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Hallo Zusammen
Wir verwenden schon seit langer Zeit die Funktion "abgeleitete Komponente" für die 3 folgenden Themen:
1. Bauteil links, Bauteil rechts (gespiegelt)
-> Bauteil rechts wird konstruiert, Bauteil links wird durch Funktion abgleitete Komponenten + Spiegeln erstellt
2. Vereinfachen von großen Baugruppen
-> da wir bei großen Baugruppen Simulationen durchlaufen, z.B. Kollisionsprüfungen, vereinfachen wir diese großen Baugruppen mit der Funktion abgeleitete Komponente und verwenden diese zum simulieren
3. Darstellen von Beschichtungsangaben
-> Baugruppen die lackiert/beschichtet werden müssen, haben spezielle Anforderungen was die Beschichtung betrifft, z.B. alles muss grün lackiert werden bis auf eine bestimmte Fläche um ein Bohrloch herum die nur grundiert werden soll.
Um den Bereich um das Bohrloch herum zu definieren, leiten wir die Baugruppe in ein Bauteil ab, definieren anhand einer Skizze den Bereich (z.B. Ø40 größer als Bohrloch), trennen die Flächen voneinander und färben die beiden Flächen dann unterschiedlich ein. (Vorgabe ist unser Beschichtungsstempel der auf der Zeichnung abgesetzt ist, siehe Anhang "Beschichtungsstempel") Habe noch den Screenshot "Zeichnung Beschichtung" angehängt damit man sich das besser vorstellen kann...
Das bedeutet bei Thema 3 erstellen wir eine abgeleitete Komponente und bearbeiten diese nachträglich. siehe Screenshot "Browserbaum".
Die Vorgehen haben bisher keinerlei Probleme verursacht, nun haben wir ein neues Zeichnungsverwaltung Programm mit dem wir auch neue Versionen erstellen und haben nun bei Thema 3 Probleme.
-> davor hatten wir PSP ohne Versionsverwaltung im Einsatz, d.h. es wurde bei einer neuen Version immer der gleiche Datensatz geändert
Wenn wir nun von dem Basisteil (in dem Beispiel ein Träger) eine neue Version (neuer Datensatz Rev A) erstellen, und den Träger z.B. länger machen, anschließend die abgeleitete Komponente laden (mit Bezug auf die Version A), verlieren die Bearbeitungsschritte den Bezug, da die abgeleitete Komponente nach dem Aktualisieren an´s Ende des Browserbaum gesetzt wird und alle Bearbeitungen müssen neu erstellt werden. Zum besseren Verständnis habe ich ein Video von dem Prozess angehängt, siehe Anhang "Ablauf in Inventor"
Unser momentaner Lösungsweg ist, die abgeleitete Komponente mit der neuesten Version der Basis zu laden, und dann ca. 15 Mal auf zurück klicken (im video zu sehen) bis die Bearbeitungen wieder ihren Bezug haben, und dann zu speichern.
Leider ist sich der Support von unserem PLM sicher das wir die Inventor-Funktion "abgeleitete Komponente" in Bezug auf Thema 3 (ableiten, dann bearbeiten) nicht korrekt verwenden und bekommen daher keine Lösung vorgeschlagen.
Meiner Meinung nach verwenden wir die Funktion korrekt und die Inventor-Schnittstelle zum PLM müsste angepasst werden.
Wie seht Ihr von Autodesk das?
Ich hoffe ich konnte es so erklären das es auch verständlich ist.
Da ich eben bemerkt habe das ich nur 3 Anhänge verwenden kann, habe ich das Bild vom Beschichtungsstempel entfernt (dieser ist auch im Bild "Zeichnung Beschichtung" ersichtlich....)
Noch eine weitere Frage: Wenn es in Inventor möglich wäre einzelne Flächen eines Bauteiles in einer Baugruppe einzufärben (ohne das diese im Bauteil selbst gespeichert werden), wäre das ganze zu Thema 3 hinfällig. Ist da bei den nächsten Inventor-Versionen evtl. was geplant?
Beste Grüße
Tobi
(Win 10/Inventor 2019.4.3)
@tobiasschwickerath Der Beitragstitel wurde von @michele.mk zur besseren Auffindbarkeit bearbeitet. Originaltitel: Neue Version einer Abgeleiteten Komponente
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