DXF Datei in Skizze importieren ( Einfügen ACAD )

DXF Datei in Skizze importieren ( Einfügen ACAD )

Fred1302
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DXF Datei in Skizze importieren ( Einfügen ACAD )

Fred1302
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Hallo,

 

ich möchte gerne eine Vorhandene DXF Datei in einer neuen Skizze importieren

um dann die Konturen zu extrudieren und ein neues Bauteil daraus erstellen.

 

Im Anhang ist eine solche Beispiel DXF Datei die sich leider nicht in die Skizze einlesen

lässt.

 

Ich bin wie folgt vorgegangen.

1. Bauteil neu

2. neue Skizze erstellen

3. Einfügen ACAD

 

Dann im Dialog Dateieinheiten importieren, die Einheiten auf mm eingestellt.

Im Dialog Ziel für 2D Dateien, Neues Bauteil Drähte auf 2D Skizze projizieren gewählt.

 

Auch eine an oder Abwahl des Hackens bei Endp. mit Abhängigkeiten versehen brachte

kein Erfolg.

 

Ich hoffe, dass man dieses Problem lösen kann.

 

 

Verwendete Inventor Version  2016 Pro x64

 

Viele Grüße

Fred 

 

 

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Sofia.Xanthopoulou
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Hallo @Fred1302,

 

die komplette DXF-Datei besteht aus Splines - das versteht die Inventor Skizze beim Import nicht. Die schnellste Lösung, wenn du noch ein AutoCAD zur Hand hast, ist, diese Datei in das Format R12.dxf zu speichern. Das kennt nämlich keine Splines und wandelt alles in Polylinien um. Mach dich aber darauf gefasst, dass dein System ein bisschen bis bisschen arg  in die Knie geht. Sind dann schon ein bisschen viele Daten drin. 

Vielleicht solltest du in Erwägung ziehen, die einzelnen Figuren zu trennen. Die brauchst du sicherlich nicht alle auf eine Skizze, oder?

 

Willst du ein Kinderbettchen basteln??? Ist ja süß Smiley (fröhlich)

 

 

Nachtrag: 

 

Die Polylinie hat zu viele Scheitelpunkte - Inventor ist auch nur beim Teddy in die Knie gegangen. 

Das beste was mir grad einfällt ist, die Konturen nachzufahren, denn ich habe noch keinen anständigen Weg gefunden die Scheitelpunkte elegant rauszukriegen.

 

 

Noch ein Nachtrag:

 

@Fred1302, versuch nicht, die Datei irgendwie zu konvertieren. Habe es auf verschiedene Arten versucht. Es ist erst ein Spline, dann wird es zu einer 3D Polylinie, dann hat es tausende Scheitelpunkte....

 

Die beste Variante war noch das ganze als PDF zu drucken und wieder einzulesen - aber es sind immer noch zu viele Daten die Inventor verarbeiten muss - bis Skizze beenden komme ich noch und dann rechnet er sich zu Tode, wenn ich die Extrusion aufrufe.

Bei genauerem Hinschauen, siehst du auch, dass die Konturen nicht wirklich sauber sind.

Somit war mein erster Gedanke auch der beste - Zeichne es nach.

 

Es gibt Vektorbasierende "Malprogramme", die ich natürlich nicht namentlich nennen darf - vielleicht kann dir eines davon das Nachzeichnen abnehmen. Und trotzdem wäre mein Ratschlag, dass du es manuell machst. 

 

 

 

LG

 

 

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WHolzwarth
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Probier' mal so (Datei ist leider Inventor 2017, hab's zu spät gelesen):

 

- DXF in ACADM laden

- Von dort als IGES exportieren

- IGES mit Inventor öffnen. Alle Linien des DXF werden in die Konstruktionsumgebung geladen

- Konstruktionsumgebung öffnen und Drähte verschieben. Dann hast Du alles in einer 3D-Skizze

- Nun beginnt die Arbeit: Erste 2D-Skizze bilden und Aussenkontur projizieren

- Danach Umgrenzungsfläche für die Aussenkontur. (Transparenz abschalten, und Fläche einfärben)

- Nächste 2D-Skizze für den ersten Stern. Sternkontur projizieren

- Hauptfläche mit Sternkontur teilen, Stern einfärben

- Same Procedure für alle anderen Inselgeometrien

- ..

- ..

- Am Ende kannst Du dann die einzelnen Flächen aufdicken, und erhältst ein Multibody.

 

Einfacher ist es noch, gleich die erste Fläche zu extrudieren, und diese dann in jeweils zwei Bodies zu trennen; das spart die Einzelarbeit beim Aufdicken.

 

Aber es ist ein Pferdefuß dabei. Ohne Vorarbeit in ACADM geht's nicht. Einige Linienzüge z.B. rund um's Herz laufen über sinnvolle Endpunkte hinaus.

Also Linien dort anklicken und mit Ursprung auflösen, erst danach das IGES exportieren.

 

Babywiege.jpg

Walter Holzwarth

EESignature

Nachricht 4 von 5

Fred1302
Enthusiast
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Hallo,

 

vielen Dank für eure Antworten.

 

"Das ist nur eine Beispieldatei" von vielen die so bei uns ankommen vom Kunden. !!!

 

Mein Problem ist es diese dann immer sauber aufzuarbeiten. Das nimmt sehr viel

Zeit in Anspruch. Die Daten müssen so aufbereitet werden das ich sie dann in

InventorHSM also CAM weiterverarbeiten kann um daraus NC-Programme zu

erstellen.

 

Die Frage ist, warum Inventor sein eigenes Format nicht wirklich importieren kann. ?

Es sollte doch möglich sein DXF Daten zu importieren. Egal ob nun Spline oder Polylinien

vorhanden sind oder bin ich da auf einem falschen Weg. ?

 

Grüße

Fred

 

 

 

 

 

 

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Nachricht 5 von 5

Sofia.Xanthopoulou
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Hallo @Fred1302,

 

falsch hast du nichts gemacht Smiley (zwinkernd) Und im Grunde genommen Inventor auch nicht. Denn Grundsätzlich kann eine DXF eingelesen werden - auch mit Splines. 

Aber bei dir ist die Datenmenge einfach zu groß. Hm, vielleicht ist Datenmenge nicht der richtige Ausdruck - die Komplexität ist es. Überleg mal, AutoCAD rechnet mit einer Genauigkeit von 8 Nachkommastellen. Inventor mit 16. Beim Einlesen muss Inventor also diese "Ungenauigkeit" überbrücken, wenn er versucht die Endpunkte mit Abhängigkeiten zu versehen - und das mit einer Unmenge von Linien. Das ist schon ein bisschen Rechenaufwand. 

 

Ich habe es noch auf einem anderen Weg versucht. Mit dem DWG als Underlay. Das Reinholen der Daten geht zügig. Dann muss du eine Skizze erstellen und über den Befehl "DWG - Geometrie projizieren"die Konturen auf eine Skizze übertragen. Und da fangen sie wieder an, meine Probleme... beim Extrudieren rechnet Inventor wie wahnsinnig, um die Konturen zu finden. Sind die Daten also nicht vorher "Bereinigt" worden, ist auch hier Geduld angesagt.

 

Ähnlich wie Walter schon beschrieben hat, kann man es auch über ein Step file einlesen. (AutoCAD Mechanical ist dazu erforderlich). 

1. dwg öffnen

2. stepout

3. Step in Inventor einlesen

4. Konturen Stück für Stück auf eine neue Skizze projizieren.

 

Du siehst, ohne Handarbeit und Vereinfachung der Geometrie, ist die Verarbeitung einfach zu komplex. 

 

Kann euch der Kunde denn nicht schon "saubere" Daten schicken?

 

 

Tut mir echt leid, dass wir an dieser Stelle Farbe bekennen müssen. Es würde mich aber trotzdem freuen, wenn du uns hier mitteilst, welchen Weg ihr nun einschlagen werdet, damit alle Leser aus deinen Erfahrungen profitieren können. 

 

Vielen Dank

 

LG

 

 

 

 

 

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