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APIs und Addins, was geht und was nicht? Ein paar grundlegende Fragen

10 ANTWORTEN 10
GELÖST
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Nachricht 1 von 11
georg_troska
217 Aufrufe, 10 Antworten

APIs und Addins, was geht und was nicht? Ein paar grundlegende Fragen

Hallo,
ich habe intensiver angefangen mich mit APIs und Addins zu beschäftigen und sehe einen großen Nutzen. Ich konnte bereits einige einfache Implementationen sowohl in VBA als als Addin über C++ oder VB.NET zum Laufen bringen. Mich treiben folgende Fragen herum - vielleicht könnt ihr sie beantworten:

 

Ich verstehe, dass man mit APIs und Addins virtuell auf Knöpfe drücken kann, um Abläufe damit zu vereinfachen, aber was sind die Grenzen von APIs? Kann ich damit ebenfalls eigene 3D Operationen definieren (z.B. eine eigene Extrude oder Chamfer Funktionen)?

 

Um vielleicht etwas konkreter zu werden: Gibt es mit Addins oder APIs die Möglichkeit eine Geometrie innerhalb eines Parts oder Assemblies zu erzeugen, die in einer Zeichnung sichbar ist (vielleicht ein paar Linien und Kreise), oder die eine 3D Geometrie erzeugt, ohne dabei eine Skizze erstellen zu müssen. (Vielleicht stellt man sich als Beispiel das Muster einer Nähmaschine vor) - Warum will ich keine Skizze? Erfahrungsgemäß wäre eine Skizze bedingt durch die vielen Constraints viel zu langsam.

Ich finde es extrem umständlich, wenn ich ein AddIn baue, die DLL ins Inventor zu laden. Gibt es eine einfache Möglichkeit Inventor laufen zu lassen und die DLL upzudaten? (Aktuell muss ich jedesmal Inventor neustarten) Ich kann zwar das die DLL tauschen (move funktionert, delete interessanter Weise nicht) und das Addin beenden und wieder starten, aber das Addin funktioniert dann nicht

 

Danke für Hinweise jeder Art

Georg

 

 

10 ANTWORTEN 10
Nachricht 2 von 11
RaphaelMichel
als Antwort auf: georg_troska

Hallo Georg

Um es vorneweg zu nehmen, ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Hier und Hier findest du viele hilfreiche Tipps zu diesem Gebiet oder auch in der API-Hilfe von Inventor.
Ich glaube nicht, dass du eigene Extrude-Funktionen ohne eine involvierte Skizze programmieren kannst, bzw. ich kann es mir schlicht nicht vorstellen. Da gäbe es allenfalls andere Ansätze um die Probleme mit den Abhängigkeiten zu minimieren. Die Anzahl Kanten und Flächen bleibt ja identisch für die Berechnung. Aber ich weiss es einfach nicht besser.
Ich meine mal ein Video gesehen zu haben, in dem Live ein Add-in für Inventor programmiert wurde und auch geupdatet wurde, ohne einen Neustart zu benötigen und gehe daher davon aus, dass es gehen sollte. Vielleicht war es sogar diese Class, habe es jetzt aber nicht erneut angeschaut.

Nachricht 3 von 11
jeremy.goenen
als Antwort auf: georg_troska

Hallo, die Inventor API bietet gut Möglichkeiten um Teile ohne Skizzen zu generieren, zum Beispiel die NonParametricBaseFeatures

Auf diesen kann dann mit Features weiter gearbeitet werden die keine Skizzen benötigen, wie Bohrungen, Fasen, Gewinde etc. für das Muster einer Nähmaschine würdest du beispielsweise einen Volumenkörper erzeugen der dein Muster darstellt, diesen an der richtigen stelle platzieren und mit deinem Grundkörper verschmelzen. Die Möglichkeiten gehen da schon sehr weit.

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Nachricht 4 von 11
sara_elsayed15
als Antwort auf: georg_troska

Hi @georg_troska 

 

Willkommen im deutschen Inventor Forum und danke für deinen Beitrag.

Konnte Raphaels oder Jeremys Antwort deine Fragestellung lösen?
Falls ja, bitte ich dich die jeweils hilfreiche Antwort als Lösung zu markieren, sodass auch andere in der Community profitieren können..
Dazu klickst du rechts neben der Antwort auf die drei vertikalen Punkte und danach auf "Als Lösung akzeptieren". 

Danke für euer tolles Mitwirken!

Beste Grüße,
Sara

Nachricht 5 von 11
martin_winkler
als Antwort auf: georg_troska

Hallo Georg,

mit der Inventor API kannst du im Prinzip alle Vorgänge nachbilden die du manuell machen kannst. Nur das diese Vorgänge dann automatisiert ablaufen. Darüber hinaus kannst du in einem .Net Projekt auch andere APIs einbinden und nutzen. Ein Beispiel wäre die Excel API um dann aus Excel Tabellen zu lesen oder in diese zu schreiben.
Ich lasse mir z.B. Excel Formulare (Stücklisten) an Hand von Informationen direkt aus dem Inventor heraus erstellen und ausfüllen. Oder ich benutze Sharepointlisten um von dort Parameter für Konfigurationen von Baugruppen einzulesen. Der Phantasie sind somit kaum Grenzen gesetzt. Man muss sich halt reinfuchsen.

 

Bei der Entwicklung und Test eines Addins starte ich den Inventor direkt aus der .Net Umgebung heraus. So ist ein relativ komfortables debuggen möglich. Allerdings ist es so, dass man nach Änderungen im Code den Debug Vorgang und somit den Inventor immer wieder neu starten muss. Hier unterscheidet sich die Arbeit in der .Net Umgebung zu der Arbeit in VBA. In VBA Makros kann auch während des Debuggen Änderung am Code vorgenommen werden. Manchmal kann es hilfreich sein erst etwas in VBA zu testen und später für ein .Net Projekt umzuschreiben.

 

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.

Nachricht 6 von 11
georg_troska
als Antwort auf: martin_winkler

Hallo,

danke für Eure Antworten, auch wenn das noch nicht ganz das ist wonach ich gesucht habe.

 

Was mir vorschwebte war eine Operation im Strukturbaum angezeigt zu bekommen, die ich selbst vordefinieren kann. Ich erzeuge eine neue Operation, kann hier mehrere Werte eingeben und daraus wird dann eine neue 3D Geometrie erzeugt

Nachricht 7 von 11
georg_troska
als Antwort auf: jeremy.goenen

@jeremy.goenen,

Hi,

das finde ich zwar interessant - und war mir bisher auch nicht so wirklich bewusst dass es das gibt. Ist in seiner Funktionalität für mich aber leider zu eingeschränkt. Beispiel:

Ich erzeuge einen Ursprungsgeometrie - zwei Zylinder, die über ein Spline mit einem Sweep verbunden sind. Soweit so gut,

wenn ich jetzt aber versuche mit den NonParametricBaseFeatures einen der Zylinder zu drehen drehe ich entweder das gesamte Objekt (wenn es sich um einen Volumenkörper handelt) oder nur den Zylinder (einzelne Volumenkörper). Im letzten Fall hängt das erzeugte Teil natürlich nicht mehr zusammen. Leider aktualisiert sich die Skizze auch nicht von selbst, so dass ich den Spline jedesmal neu erzeugen muss, obwohl der im Strukturbaum eigentlich weiter unten steht

 

Nevertheless

Georg

Nachricht 8 von 11
j_weber
als Antwort auf: georg_troska

Hallo, 

ich hab mal gelesen, das was man im Inventor anklicken kann, in der API nachbildbar ist. 

Ich bin auch kein Entwickler, aber ich habe es schon mal hinbekommen, einen einfachen Würfel über die API zu erstellen. 

Ich denke das man die API oder auch iLogic gut für Automatisierungen verwenden kann. 

Aber, das sind sicher andere, wie zum Beispiel @martin_winkler sicher der richtiger Ansprechpartner

 




Jörg Weber
CAD Systemtechniker für AutoCAD, Inventor, Vault





Nachricht 9 von 11
jeremy.goenen
als Antwort auf: georg_troska

Hallo @georg_troska ich habe selber noch keine Erfahrung mit Addins oder derartiger Manipulation des Browserbaums, ich bin aber auf diese Post's gestoßen, die aus meiner Sicht in deine Richtung gehen.

https://adndevblog.typepad.com/manufacturing/2013/07/add-a-node-to-the-model-browser-using-a-clientf...

 

https://adndevblog.typepad.com/manufacturing/2023/04/add-an-icon-to-a-browsernode-with-clientresourc....

 

 

https://help.autodesk.com/view/INVNTOR/2024/ENU/?guid=GUID-ClientFeatures

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Nachricht 10 von 11
georg_troska
als Antwort auf: jeremy.goenen

Hi,

ja das geht in die richtige Richtung.

 

Ich habe festgestellt, das man mit Breps einiges machen kann. Gibt es eine Möglichkeit eine Brep-Sweep zu erstellen? z.B. einen Kreis und einen 3D Spline?

 

Georg

Nachricht 11 von 11
jeremy.goenen
als Antwort auf: georg_troska

Ich würde mich mal hier durch wühlen:

https://help.autodesk.com/view/INVNTOR/2023/ENU/?guid=GUID-DE98632B-3DC0-422B-A1C6-8A5A15C99E11

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