Materialien in Fusion 360 selbst erstellen und Eigenschaften hiterlegen? Ist dies Möglich?

Materialien in Fusion 360 selbst erstellen und Eigenschaften hiterlegen? Ist dies Möglich?

Frank-Gies
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Materialien in Fusion 360 selbst erstellen und Eigenschaften hiterlegen? Ist dies Möglich?

Frank-Gies
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Hallo und einen schönen Abend zusammen. Ich habe folgende Problematik ... Unter anderem beschäftige ich mich neuerdings in meinen Schulungen immer mehr mit dem Thema 3-D Druck. Dort gibt es ja auch wie bei Metallbearbeitung auch unterschiedliche Grundprodukte. Mein Hauptanliegen wäre sozusagen mein "eigenes" Material und dessen Eigenschaften direkt in die Shapes einfließen zu lassen.

 

Heißt also im Beispiel Fall .. Ich möchte Material A (PLA mit einer Schrumpfung nach dem Extrudieren von 0%) als Grundplatte habe .. als Material B (ABS welches während des Extrudierens u ca 2% "aufquillt" aber beim Erkalten 6% des Volumens "abnimmt"). Ich habe also wenn ich nicht daran gedacht habe einen Spalt obwohl es Konstruktiv gezeichnet ja richtig wäre.

 

Besteht eine Möglichkeit in F360 auch Materialien zu erstellen und eben genau diese Werte mit einzubinden. Und wenn ja wie Sichere ich mir das ganze?

 

An die 3D Druckler .. ja ich weiß das PLA und ABS sich nicht zusammen verbindet. Also das bitte mal ganz außen vor lassen. Da es mir rein um die "Erstellung" einzelner Materialien und deren Sicherung geht. Und eben das einbinden und dauerhaft hinterlegen. Damit ich die grauen Gehirn Zellen etwas schonen kann 🙂

 

Für die Gedanken die Ihr euch Macht schon mal Vielen lieben Dank im Voraus.

 

Liebe Grüße Frank

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Nachricht 2 von 6

TPD_Andy
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@Frank-Gies

Das Handling von Materialien ist in diesem

KB-Artikel beschrieben, evtl. hilft es weiter.

Materialien und Darstellungen 

Da ich im Moment an meinem Arbeitsplatz bin habe ich nicht die Zeit es gebaut auszuarbeiten, ich werde mich später noch einmal melden.

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Nachricht 3 von 6

mango.freund
Advisor
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Hallo @Frank-Gies  und hallo auch zu @TPD_Andy ,

 

nein, das gibt es meines wissens nicht, weil es ja auch schwierig waere,

da  selbst bei unterschiedlichen pla- / abs -herstellern unterschiedliche schmelzpunkte / dehnungs /schrumpfgroessen geben wird und .............. so weiter.

dein drucker ist mit dem slicer in der lage diese unterschiedlichen materialwerte  der unterschiedlichen herstellern in profilen zu speichern und sollte so immer genaues ausdrucken koennen.

es ist ueblich im cad genaue masse einzutragen. in der zeichnung ebenso -- das ist die norm!

ein liter wasser ist kein liter mehl wenn du mich verstehst.😀 die druckerstudios wissen genau was sie tun wenn ein druckauftrag reinkommt. und dein gehirn bleibt im trainig wenn du es benutzt --- kleiner scherz😀    lg mango

Unbenannt.PNG

 

 

Nachricht 4 von 6

mango.freund
Advisor
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hallo again!   --- vielleicht muss ich mich korrigieren. bitte schau dir das neueste von fusion slicer an.

https://www.youtube.com/watch?v=3E88hSXVZz8&t=587s

naja besser spaet als nie wenn es doch gehen sollte. aber konstruiert wir immer mit genauen massen!   lg mango

slicer2.jpg

Nachricht 5 von 6

g-andresen
Consultant
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Hallo,

Die Materialeigenschaften können für Simulationen aber nicht für konstruktive Dinge verwendet werden.

 

Gruß

günther

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wersy
Mentor
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@mango.freund  schrieb:

es ist ueblich im cad genaue masse einzutragen. in der zeichnung ebenso -- das ist die norm!


 

Das ist richtig.
Wenn ein Drucker dem Material entsprechend kalibriert ist, sollten die Maße auf mindestens plus/minus 0,1 mm stimmen - aber nicht überall.

So entsteht bei den ersten Layern eine Verdickung.
Das lässt sich in einigen Slicern mit der s.g. Elefantenfuss-Kompensation mehr oder weniger gut ausgleichen (in Fusion nicht implementiert).


Vertikale Löcher fallen immer kleiner aus.
Will man nicht nachbohren, müssen sie größer gezeichnet werden. Je nach Wanddicke, Füllungsgrad, und ob erst innen oder außen gedruckt wird. Hier komme ich mit plus 0,2 mm meist gut hin.

 

Horizontale Löcher werden nicht rund, sie fallen oben ein. Seitlich haben sie kaum Abweichung.
Hier gebe ich meist 0,1 mm Untermaß, und bohre nach. Dann wird das Loch rund, und die Wandung glatt.
Hier, wo es sowieso nichts bringt, bietet der Cura Slicer sogar eine Loch-Kompensation an.
Die wäre sinnvoller bei vertikalen Löchern angebracht.

 

Danke @mango.freund  für das Video!
Der Fusion Slicer ist zwar noch sehr mager ausgestattet, aber nun ich werde ich ihn endlich mal ausprobieren 🙂

 

Gruß Michael

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