Moin,
ja ok, im 3mf-Format scheinen Komponenten verloren zu gehen. Ich habe in Fusion jedes Element in einer Komponente. Die f3z-Datei ist mittlerweile auch fertig. Das ist offenbar eine ZIP-Datei mit den f3d-Dateien.

Wie auch immer: ich habe weiter geforscht und herausbekommen, dass es im Modus (oder wie man das nennt) "hybride Konstruktion" so ist, wie ich es gewohnt war. Bei meiner Fusion-Installation zu Hause habe ich keine Unterscheidung zwischen Bauteilkonstruktion, Baugruppenkonstruktion und hybride Konstruktion, wenn ich ein neues Projekt beginne. Da gibt es nur einen Modus, und dort verhält sich alles so, wie es beim neuen Fusion in "hybride Konstruktion" ist. Dort kann man auch auf oberster Ebene "Spiegeln" im Menü "Erstellen" wählen, und beim Spiegeln gibt es dann auch unter "Objekttyp" die Möglichkeit, "Komponente" auszuwählen.
Und hier habe ich halt die Baugruppenkonstruktion gewählt, weil man in der Bauteilkonstruktion keine Komponenten erstellen kann. Aber nun weiß ich ja, dass "hybride Konstruktion" offenbar der Modus ist, den ich benötige.
Zu Deiner Frage, was ich mit den Netzkörpern machen möchte: die Netzkörper sind nur entstanden, weil ich die Konstruktion ins 3mf-Format exportiert habe. Natürlich arbeite ich im Original mit parametrisierten Körpern. Wenn ich mit Netzkörpern arbeiten wollte, würd ich Blender nehmen 😉 . Da kenne ich mich sehr gut aus und dort funktioniert auch der Mirror-Modifier einwandfrei.
Aber ich habe mittlerweile gelernt, dass das Spiegeln in Fusion nicht so arbeitet, wie der Mirror-Modifier in Blender. Es ist keine aktive Spiegelung, die alle Änderungen in die Spiegel-Kopie überträgt. Das Spiegeln in Fusion scheint ein einmaliger Vorgang zu sein. Wenn man also Änderungen im Original vornimmt, muss man vorher die Zeitlinie vor die Spiegelung zurücksetzen, damit die Änderungen auch gespiegelt werden. Ich muss mich halt vom Workflow in Blender umgewöhnen auf den Workflow in Fusion.
LG, Marcus