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Hallo @wm_pm ,
als Hinweis zum Thema Rohteilmodell habe ich auch einen Beitrag eines Kollegen gefunden:
Ein Rohteilmodell dient dem Auffinden von unbearbeitetem Restmaterial, klar. Sobald jegliche Schruppbearbeitung beendet wurde, braucht man es eigentlich nicht mehr.
Man könnte ein Rohteilmodell auch im Rahmen der Schlichtbearbeitung verwenden, doch dann werden die PowerMILL-Projekte sehr groß.
Mein Kollege hat meist die Standardwerte nach Erstellung eines Rohteilmodells verwendet, er hat bis auf ca. 0,1 runtergeschruppt. Die Werte sollten nicht zu klein gewählt werden: Toleranz 0,02, Bahnabstand 0,15, Restmaterialdicke ca. 0,02
Nebenbei: wird ein Fräsweg für ein Rohteilmodell verwendet, wird er gesperrt, da er vom vorher verwendeten Fräsweg abhängt. Deswegen ist es auch schwierig, den Fräsweg zu ändern. Ändert man einen Fräsweg, so ändert sich das Rohteilmodell und damit alle davon abhängigen Fräswege.
Obige Werte mögen bei großen Modellen schon zu fein sein, ABER: wenn Sie einen größeren Bahnabstand verwenden (0,6) als den WKZ-Radius (0,5) kann es passieren, dass Informationen zum tatsächlich verbliebenen Material zwischen diesem Raster fehlen, sprich: dass eigentlich viel Material übrig ist und der 1er-Kugel zu sehr belastet wird oder gar bricht.
Frithjof Mittl
Anwendungsberater