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Hallo Zusammen,
mich würde interessieren, wie sich der Bahnabstand auf die Berechnung auswirkt.
Größerer Bahnabstand ergibt nämlich logischerweiße eine schnellere Berechnung.
Aber was genau tut PowerMill da im Hintergrund?
Auf was muss ich achten? Was ist wichtig zu wissen, und vorallem wie entscheide ich, welchen Bahnabstand ich nehmen soll?
Solved! Go to Solution.
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Hallo @wm_pm ,
ich bin Frithjof und helfe im Autodesk-Supportteam unseren Kunden bei Fragen zu den ehemaligen Delcam-Produkten, also eben auch bei Fragen zum aktuellen Autodesk PowerMILL.
Vom Prinzip werden sämtliche Elemente in PowerMILL als Modelle in die Berechnung eingehen. Wenn Du einen Parameter (hier den Bahnabstand) änderst, dann muss PowerMILL alles wieder neu durchrechnen.
Da gibt es verschieden Themen:
- Deine Rechnerkonfiguration
- Neben dem Bahnabstand die verwendete Bearbeitungstoleranz
- auch übrigens die Punktstreuung
- zum Bahnabstand: der hängt ab vom verwendeten Werkzeug und dem Werkstoff, den Du bearbeitest. Meist (soweit mir bekannt) wählt man 60% -70% des Werkzeugdurchmessers als Bahnabstand. Auch die Werkzeuglast ist zu beachten.
Bitte lass mich wissen, worüber wir genauer reden können. Ich könnte auch ein Treffen via Telefon und TeamViewer vereinbaren. Kennst Du unsere Kontaktdaten vom ehemaligen Delcam-Support?
Viele Grüße
Frithjof
Frithjof Mittl
Anwendungsberater
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Hallo Herr Mittl,
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.
Aber Sie haben mich, glaube ich, falsch verstanden.
In meiner Frage ging es nicht um den Bahnabstand des Werkzeugweges, sondern den im Rohteilmodell,
sprich den Netz- oder Gitterabstand vom Rohteilmodell.
Beim Erstellen eines Rohteilmodells, ist dies einzugeben.
MFG
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Hallo @wm_pm ,
entschuldigen Sie bitte, Sie haben recht.
Was das Restmaterialmodell/Rohteilmodell angeht, so haben wir mitbekommen, dass der KLEINSTE verwendete Werkzeugradius im Rahmen der Restmaterialbearbeitung ein guter Anhaltspunkt für den Anfang ist; zumindest hat sich ein Kunde da mal die Mühe gemacht, das herauszufinden.
Frithjof Mittl
Anwendungsberater
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Was würde denn passieren wenn mein kleinstes Werkzeug ein Kugelfräser mit Durchmesser 1 ist, und ich einen Bahnabstand von 0,6 nehme?
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Hallo @wm_pm ,
als Hinweis zum Thema Rohteilmodell habe ich auch einen Beitrag eines Kollegen gefunden:
Ein Rohteilmodell dient dem Auffinden von unbearbeitetem Restmaterial, klar. Sobald jegliche Schruppbearbeitung beendet wurde, braucht man es eigentlich nicht mehr.
Man könnte ein Rohteilmodell auch im Rahmen der Schlichtbearbeitung verwenden, doch dann werden die PowerMILL-Projekte sehr groß.
Mein Kollege hat meist die Standardwerte nach Erstellung eines Rohteilmodells verwendet, er hat bis auf ca. 0,1 runtergeschruppt. Die Werte sollten nicht zu klein gewählt werden: Toleranz 0,02, Bahnabstand 0,15, Restmaterialdicke ca. 0,02
Nebenbei: wird ein Fräsweg für ein Rohteilmodell verwendet, wird er gesperrt, da er vom vorher verwendeten Fräsweg abhängt. Deswegen ist es auch schwierig, den Fräsweg zu ändern. Ändert man einen Fräsweg, so ändert sich das Rohteilmodell und damit alle davon abhängigen Fräswege.
Obige Werte mögen bei großen Modellen schon zu fein sein, ABER: wenn Sie einen größeren Bahnabstand verwenden (0,6) als den WKZ-Radius (0,5) kann es passieren, dass Informationen zum tatsächlich verbliebenen Material zwischen diesem Raster fehlen, sprich: dass eigentlich viel Material übrig ist und der 1er-Kugel zu sehr belastet wird oder gar bricht.
Frithjof Mittl
Anwendungsberater