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Civil/Map 3D: Transformation 3D-Projekt von lokal nach ETRS89/UTM oder GK2

5 ANTWORTEN 5
GELÖST
Antworten
Nachricht 1 von 6
O.Oberhaeuser
953 Aufrufe, 5 Antworten

Civil/Map 3D: Transformation 3D-Projekt von lokal nach ETRS89/UTM oder GK2

Hi!

 

Gegeben:

Eine 3D-Zeichnung mit Volumenkörpern und NURBS-Flächen in einem lokalen Koordinatensystem.

Passpunkte für ETRS und GK2 liegen in einer sequentiellen Datei vor, in der Zeichnung selbst liegen diese natürlich auch im Lokalen System.

 

Gesucht:

Ein Weg, wie ich in die o.g. Lagebezugssysteme transformieren kann.

 

 

Bisher habe ich mich dusselig gesucht im Netz nach einer Möglichkeit für mein Vorhaben.

Ich habe ein Script für MAP 3D 2013, wo von GK nach ETRS transformiert wird.
Jedoch muss ein globales Koordinatensystem zugeordnet sein - lokale Systeme sind scheinbar nicht vorgesehen (?).

 

Ich arbeite mit CIVIL 3D 2016.

 

Hat da jemand eine Idee?

 

 

LG

Olaf

 

 

@O.Oberhaeuser

Die Themenüberschrift wurde zum besseren Verständnis von @Thomas_Stuehle editiert. Original: Transformation 3D-Projekt von lokal nach ETRS89/UTM oder GK2

5 ANTWORTEN 5
Nachricht 2 von 6
Koesti
als Antwort auf: O.Oberhaeuser

Hallo Olaf,

soweit ich verstehe und in der DWG sehe, liegen die Daten im lokalen Koordinatensystem, damit wird eine automatische Transformation nicht funktionieren.

Schiebe die Daten auf die Gauss Krüger Koordinaten, ordne über den Befehl _MAPCSASSIGN das Koordinatensystem zu.

Dann öffne eine neue DWG und ordne ETRS Koordinatensystem.

Die Objekte der zugeorneten DWG werden mit der Abfrage automatisch von GK nach ETRS transformiert.

Mit der Version AutoCAD Map/Civil 2014  wurde eine neue Koordinatensystem Bibliothek implementiert und eine automatische Transformation ist einfacher geworden.

 

Wenn diese Transformation öfter durchgeführt werden soll könnte der lange Weg über 5 Schritte interessant sein.

Hier die Auflistung der notwendigen Schritte.

Also Datum, Koordinatensystem, Geodätische Transformation und den Transformationspfad neu erstellen (vorhandene Kopieren und Anpassen).

 

Generell kann jede beliebige Transformation selbst angelegt werden, wichtig sind die Parameter der Transformation, bzw. die Auswahl der Transformationsmethode.

Wenn es sich um eine Grid (Punkte) Transformation handelt dann sollten die Bezugspunkte in einer GSB Datei vorliegen um darüber die Gridtransformation durchführen zu können.

 

transformation_Grid.png

 

 

Alternativ könnte der Befehl _ADERSHEET helfen.

Viele Grüße

 

 



Brigitte Koesterke

Technical Support Senior Specialist
Nachricht 3 von 6
Alfred.NESWADBA
als Antwort auf: O.Oberhaeuser

Hi,

 

>> Eine 3D-Zeichnung mit Volumenkörpern und NURBS-Flächen

Sorry, leider nein, Volumenkörper, Nurbs Flächen, Civil 3D Objekte sind entweder nicht transformierbar oder ergeben falsche Resultate (3D-Solids werden wie ein Block behandelt, was bedeutet, dass Verzerrungen einer Transformation nicht auf die einzelnen Punkte des Objekts angewendet werden (können).

 

- alfred -

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Alfred NESWADBA
Ingenieur Studio HOLLAUS ... www.hollaus.at ... blog.hollaus.at ... CDay 2024
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(not an Autodesk consultant)
Nachricht 4 von 6
O.Oberhaeuser
als Antwort auf: Alfred.NESWADBA

Guten Morgen Ihr Beiden!

 

Lieben herzlichen Dank für Eure Antworten!

 

@Anonymous

 

Du hast mir gerade jede Menge Arbeit erspart ... 🙂

 

 

 

Nachricht 5 von 6
Alfred.NESWADBA
als Antwort auf: O.Oberhaeuser

Hi,

 

>> Du hast mir gerade jede Menge Arbeit erspart

Freut mich, dann hast Du jetzt etwas Zeit für meine Arbeit? ;)))

 

Wieder ernst: Ich stelle für solche Dinge am Anfang klar (unter allen Projektpartnern und Mitarbeitenden), welches das Projektionssystem der Arbeit ist. Und das behandle ich dann wie mein lokales System und dort erst beginne ich die Geometrie zu konstruieren.

Da das dann auch Verzerrungsfrei abgeht, kann ich die Solids oder andere Objekte auch in der Nähe von 0,0 erstellen und als XRef in den Übersichtsplan legen. Nähe 0,0 hat den Vorteil der Vermeidung von ungewünschten Nebenwirkungen wie "Offset geht nicht" oder "Objektfang findet nicht" oder .... Ich brauche mir dann in dieser DWG nur merken, was der Versatzvektor ist und die DWG ist fertig zur Verwendung als XRef in richtigen Projektkoordinaten.

Und zuletzt: wenn es Transformationen geben muss, dann kann man sich z.B. Punkte und Polylinien aufheben, auf Basis derer die Civil Objekte, 3D-Solids oder Nurbs entstanden sind, dann kann man zumindest diese transformieren, hilft anderen vielleicht auch, wenn diese Bezugspunkte und -linien transformiert bekommen.

Man kann auch aus Civil Elementkanten ableiten und zu Polylinien explodieren, aus 3D-Solids Kanten ableiten, auch das hilft vielleicht, um anderen (transformierbare) Bezugsgeometrie zu übergeben.

 

- alfred -

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Alfred NESWADBA
Ingenieur Studio HOLLAUS ... www.hollaus.at ... blog.hollaus.at ... CDay 2024
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(not an Autodesk consultant)
Nachricht 6 von 6
O.Oberhaeuser
als Antwort auf: Alfred.NESWADBA

Hi Alfred!

 

Danke für die Tips!

 

Ja, wir hatten schon festgestellt, dass ACAD mit East-Werten in ETR89/UTM in 3D ziemliche Probleme macht.

 

Daher hatten wir uns für ein lokales System erst einmal entschieden, welches die gleiche Nordrichtung hat.

 

Für diese kleine Zeichnung habe ich zu GK2 ca. 1 mm, zu ETRS89/UTM ca. 3 mm Streckendifferenz auf die Länge des Durchganges durch Verschiebung und teilw. Drehung erhalten.

Das liegt ja durchaus noch im Bereich der Messungenauigkeiten ...

 

Da wir aber ja ein riesiges Klärwerk aufzumessen haben, müssen wir uns mal Gedanken darüber machen, wie wir die Fehler gut verteilen.

 

Deine Ansätze könnten da hilfreich sein.

 

LG

Olaf

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